Lok Leipzig gegen Eilenburg vor Minimal-Kulisse? "Da ist noch Luft nach oben!"

Leipzig - Der 1. FC Lokomotive Leipzig will am Sonntag (14 Uhr) für Wiedergutmachung sorgen. Nach dem bitteren 0:3 beim Pflichtspielauftakt 2026 beim Chemnitzer FC am letzten Wochenende soll es gegen Kellerkind FC Eilenburg unbedingt ein Erfolgserlebnis geben. So richtig viele Fans wollen sich das aber offenbar nicht anschauen.

Den letzten Punktverlust gegen Eilenburg erlitt Lok Leipzig 2022 bei einem 1:1 daheim. Seitdem hat es in der Regionalliga Nordost nur Siege für Blau-Gelb gegeben.
Den letzten Punktverlust gegen Eilenburg erlitt Lok Leipzig 2022 bei einem 1:1 daheim. Seitdem hat es in der Regionalliga Nordost nur Siege für Blau-Gelb gegeben.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"Das wird ein schweres Spiel. Wir sind Tabellenführer, wollen Tabellenführer bleiben. Aber um das Spiel zu gewinnen, brauchen wir natürlich auch die Fans. Verkauft sind bis jetzt aber nur etwas mehr als 3500 Karten. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Wir hoffen, dass sich noch ganz viele auf den Weg machen", betonte Pressesprecher Carsten Muschalle (46) am Freitag.

Nach einer nicht ganz optimalen Winterpause hoffen die Blau-Gelben, wieder in die Spur zu kommen. Unter der Woche wurde die Pleite beim CFC aufgearbeitet.

Hartes Fazit von Trainer Jochen Seitz (49): "Wir hatten sechs Wochen Vorbereitung gehabt, die Mannschaft hätte eigentlich fitter sein sollen. Wir haben jetzt aber die ein oder andere Trainingseinheit auf dem Rasen machen können", so der Coach auf der Pressekonferenz am Freitag.

Endlich Klarheit bei Lok Leipzigs Seitz: "Freue mich persönlich sehr!"
1. FC Lokomotive Leipzig Endlich Klarheit bei Lok Leipzigs Seitz: "Freue mich persönlich sehr!"

Offensivmann Eren Öztürk (21), der gute Chancen auf einen Startelfeinsatz am Sonntag hat, betonte, dass Lok an diesem Spieltag einfach "nicht ready genug" war, um gegen starke Chemnitzer zu bestehen.

Helfen könnte nun auch, dass mit Dorian Cevis (24) und Alexander Siebeck (32) zwei wichtige Stützen in den Kader zurückkehren.

Für Lok Leipzig war am letzten Wochenende in Chemnitz nix zu holen.
Für Lok Leipzig war am letzten Wochenende in Chemnitz nix zu holen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok Leipzig schaut auf Carl Zeiss Jena gegen Chemie Leipzig

Schon am Samstag hat Leipzigs ärgster Verfolger in der Tabelle, der FC Carl Zeiss Jena, die Chance, bis auf zwei Zähler heranzurücken. Die Thüringer empfangen daheim ausgerechnet Loks Stadtrivalen Chemie. Grund genug, Grün-Weiß die Daumen zu drücken?

"Ein bisschen vielleicht, ja. Ich hab ja 'nen Kumpel, den Marcel Bergmann, dem drück ich natürlich die Daumen, dass er die Null hält", sagte Öztürk auf TAG24-Nachfrage nur. Seitz blieb da noch etwas distanzierter. "Mir ist das eigentlich egal. Schlussendlich müssen wir unsere Hausaufgaben machen."

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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