Greifswald gegen Lok Leipzig im Liveticker: Diese Aufstellung soll die Tabellenspitze zurückholen

Leipzig - Ist das spannend in der Regionalliga Nordost! Aber Lok Leipzig hätte darauf liebend gern verzichtet! Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison sind die Sachsen nicht mehr Tabellenführer, weil Carl Zeiss Jena am Freitag gegen den HFC (2:0) vorgelegt hat. Nun will sich Blau-Gelb die Spitze mit einem Punktgewinn in Greifswald zurückholen. TAG24 ist im Liveticker dabei.

Jochen Seitz (49) und Lok Leipzig stehen gegen Greifswald unter riesigem Erfolgsdruck.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok-Coach Jochen Seitz (49) hatte es schon vor Wochen prophezeit: "Wir werden bis zum letzten Spieltag kämpfen müssen."

Dass die Meisterschaft jetzt so akut in Gefahr ist, hat mit verschiedenen Umständen zu tun. Die lange Verletztenliste ist in jedem Fall ein hoher Faktor. Auch gegen Greifswald ist die Lage "angespannt", wie der Trainer gegenüber TAG24 bestätigte.

Hinzu kommen solche Partien wie gegen den BFC Preussen Berlin (1:3). Durch die Rote Karte von Lukas Wilton (30) in der 2. Minute konnte Lok nicht ins gewohnte Spiel kommen und verlor.

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Jetzt ist der Druck natürlich riesig.

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13.30 Uhr: Halbe Stunde noch bis zum Anpfiff

Die Mannschaften sind inzwischen auf dem Rasen, um sich warm zu machen. In etwa einer halben Stunde soll angepfiffen werden.

Schiedsrichter der Partie ist übrigens Kai Kaltwaßer, ein Berliner, kein Thüringer.

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13.05 Uhr: Aufstellungen da! So starten Lok Leipzig und der Greifswalder FC

In etwas weniger als einer Stunde ist Anpfiff in Greifswald. Inzwischen ist auch klar, welche Mannschaften die beiden Klubs ins Rennen schicken.

Ein Blick genügt und es wird klar, dass sich die personelle Lage bei den Gästen wirklich nicht erholt hat. Die Langzeitverletzten Stefan Maderer und Laurin von Piechowski sind noch nicht zurück. Dafür darf Dorian Cevis nach seiner Sperre wieder spielen.

Greifwald: Jakubov - Farr, Eglseder, Strietzel, Wagner, Richardson, Vogt, Daedlow, Bokake, Benyamina, Atilgan

Lok Leipzig: Naumann - Dombrowa, Kusic, Grözinger, Rühlemann, Abderrahmane, Verkamp, Siebeck, Cevis, Adetula, McLemore

11.50 Uhr: Lok Leipzig rechnet mit viel Gegenwehr

Nach der Niederlage des ZFC Meuselwitz am Samstag (1:2 gegen den BFC Preussen) können die Greifswalder mit einem Punktgewinn gegen Lok aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses den Verbleib in der Regionalliga unter Dach und Fach bringen. Die Motivation könnte also nicht größer sein.

"Das wird ein sehr schwieriges Spiel. Sie sind individuell sehr gut besetzt, haben jetzt auch nen guten Lauf die letzten Spiele", warnte Jochen Seitz deshalb schon im Vorfeld.

In der vergangenen Woche besiegten die Norddeutschen den FC Eilenburg mit 6:0, davor gab es ein 1:0 gegen Altglienicke.

10.47 Uhr: Meisterschaft in der Regionalliga Nordost wird am letzten Spieltag entscheiden

Bei den wiedererstarkten Greifswaldern reicht Lok Leipzig aufgrund des besseren Torverhältnisses am Sonntag ein Remis, um die Tabellenspitze zurückzuerobern.

Dann würde es am letzten Spieltag in der kommenden Woche aber richtig heiß hergehen, wenn Blau-Gelb die 2. Mannschaft des 1. FC Magdeburg zum letzten Heimspiel empfängt. Zeitgleich hat Jena Rot Weiß Erfurt zu Gast.

Dass am letzten Spieltag erst die Entscheidung um die Meisterschaft fällt, ist jetzt schon klar. Durch einen Sieg in Greifswald würde Lok aber vermutlich ein Unentschieden gegen Magdeburg reichen.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Carl Zeiss Jena 33 63:35 69
2 1. FC Lokomotive Leipzig 32 59:27 68
3 FC Rot-Weiß Erfurt 33 68:45 61
4 FSV Zwickau 33 51:44 61
5 Hallescher FC 33 58:36 60
6 VSG Altglienicke 33 49:40 50
7 Chemnitzer FC 33 54:50 50
8 BFC Preussen 33 50:54 50
9 1. FC Magdeburg II 32 53:46 46
10 FSV 63 Luckenwalde 32 35:43 42
11 BSG Chemie Leipzig 33 43:48 40
12 Hertha BSC II 33 45:57 40
13 SV Babelsberg 03 32 60:58 38
14 BFC Dynamo 32 42:48 36
15 Greifswalder FC 32 36:42 34
16 ZFC Meuselwitz 33 43:60 32
17 FC Eilenburg 33 35:63 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 33 28:76 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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