Jetzt zählt's! Lok Leipzig kämpft um den Aufstieg: "Alles, was war, ist egal!"

Leipzig - Der Hinspiel-Tag ist gekommen! Am Donnerstagabend (19 Uhr) empfängt Lok Leipzig die Würzburger Kickers zum Aufstiegsspiel im Bruno-Plache-Stadion! Ausverkauftes Haus, bestes Fußballwetter, erwartbar elektrisierende Stimmung. Es wird vermutlich ein Fest.

Vor knapp zwei Wochen feierte Lok Leipzig die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost. Jetzt soll auch der Aufstieg eingetütet werden.  © Picture Point / Roger Petzsche

Auch wenn sich die Sachsen natürlich grundsätzlich aufregen müssen, dass sie durch die Aufstiegsregel als Meister überhaupt noch um den Einzug in die 3. Liga kämpfen müssen, überwiegt inzwischen die "Vorfreude" auf die Partien, wie Farid Abderrahmane (30) gegenüber TAG24 sagte.

Und auch wenn die Formkurve der Gäste zuletzt steil nach oben zeigte, möchte man in Probstheida von einer Favoritenrolle nichts wissen.

"Alles, was war, ist egal. Du musst zweimal wach sein. An den Tagen kann einfach alles passieren. Von daher sind es 50:50-Spiele gegen einen guten Gegner", so der Vizekapitän weiter.

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Im vergangenen Jahr gegen Havelse war Blau-Gelb zuvor auch auf der Siegerstraße, holte gegen Erzgebirge Aue sogar den Sachsenpokal. Trotzdem machte es Havelse cleverer und überzeugte gerade im Rückspiel - der Lok-Traum platzte.

Abderrahmane: "Ein Fehlpass, einmal Ausrutschen, einen Querschläger hinten oder eine Fehlentscheidung vom Schiedsrichter und auf einmal liegst du hinten oder führst. So ist das. Aber wir werden uns nicht verstecken, wir haben ein Heimspiel und wollen gewinnen."

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Keine Übertragung der Partie im Free-TV

Wer kein Ticket für das Aufstiegsspiel ergattern konnte, schaut am Donnerstagabend womöglich komplett in die Röhre. Die Partie wird nämlich nicht wie einige Begegnungen zuletzt im Free-TV beim MDR übertragen, sondern nur beim kostenpflichtigen Anbieter "MagentaTV", der ja auch die meisten Spiele der 3. Liga exklusiv zeigt.

Fans der Blau-Gelben könnten sich somit quasi schon einmal darauf einstellen, wie das ab der kommenden Saison laufen könnte, sollten die Sachsen aufsteigen.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 34 65:30 72
2 FC Carl Zeiss Jena 34 65:35 72
3 FSV Zwickau 34 52:44 64
4 Hallescher FC 34 63:36 63
5 FC Rot-Weiß Erfurt 34 68:47 61
6 VSG Altglienicke 34 50:40 53
7 Chemnitzer FC 34 56:52 51
8 BFC Preussen 34 50:55 50
9 1. FC Magdeburg II 34 61:55 49
10 FSV 63 Luckenwalde 34 36:45 43
11 SV Babelsberg 03 34 67:65 41
12 BFC Dynamo 34 45:50 40
13 BSG Chemie Leipzig 34 43:49 40
14 Hertha BSC II 34 46:60 40
15 Greifswalder FC 34 40:45 38
16 ZFC Meuselwitz 34 44:61 33
17 FC Eilenburg 34 35:68 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 34 30:79 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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