Wesendorf - Bis zum Samstag verbringt Lok Leipzig die Vorbereitung noch im Trainingslager im niedersächsischen Wesendorf. Keine sieben Tage dauert es dann mehr, bis die neue Spielzeit beginnt - und Blau-Gelb wieder einen Angriff Richtung 3. Liga startet.
Denn auch wenn die Konkurrenz groß ist, so ist das Ziel der vergangenen Jahre natürlich geblieben. Die Sachsen wollen gerne nach oben, sind dafür in großen Teilen auch zusammengeblieben.
Die eingespielte Erfolgsmannschaft wurde durch Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) zudem punktuell verstärkt. In den nächsten Wochen sollen ein paar Baustellen noch besetzt werden.
Bis dahin wird im Camp noch geackert. "Hier ist alles sehr gut. Top-Bedingungen, ein sehr guter Trainingsplatz. Und auch so: Wir haben hier als Team sehr viele Möglichkeiten, auch paar andere Sachen zu machen", so Wachsmuth gegenüber TAG24 zu den ersten Tagen in Wesendorf.
Neben den Fußball-Trainingseinheiten auf dem Platz wird Badminton, Tischtennis, Tennis und Billard gespielt.
"Und dabei passiert genau das, was wir wollten. Es ist nicht so, dass jeder trainiert und dann auf sein Zimmer geht. Sondern die Jungs verbringen - bis aufs Schlafen - den ganzen Tag miteinander, wachsen dadurch zusammen und integrieren die Neuzugänge", zeigt sich der Sportgeschäftsführer begeistert.
Lok Leipzig: Kein Testspiel mehr vor dem Ligastart
Durch die Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers hatte Lok die kürzeste Vorbereitung aller Regionalligisten. Entsprechend wurden auch nicht so viele Testspiele angesetzt, um den dünnen Zeitplan nicht noch unnötig vollzustopfen.
Nach dem Trainingscamp hat die Mannschaft dann demnach Zeit, kurz daheim zu regenerieren, bevor es an die letzten Einheiten vor dem Ligaauftakt geht. Am kommenden Freitag ist Blau-Gelb um 19 Uhr beim FSV Luckenwalde zu Gast, will dort dann schon die ersten drei Punkte einsammeln.