Meilenstein erreicht: DFB gibt Lok Leipzig grünes Licht für die 3. Liga!
Leipzig - Jetzt müssen sie es "nur" noch sportlich regeln! Lok Leipzig hat vom Deutschen Fußball-Bund für die kommende Saison die Zulassung zur 3. Liga erhalten.
Das teilte der Regionalligist am Mittwochmittag mit. Demnach sei das erstmals ohne Bedingungen geschehen. Jedoch gibt es Auflagen, die die Sachsen vor Herausforderungen stellt.
Besonders im Bruno-Plache-Stadion, was in der Theorie Austragungsstätte der Drittliga-Partien sein dürfte, muss noch einiges passieren.
"Dazu gehören unter anderem der Austausch der Bestuhlung und die Erweiterung des Brandschutzteppichs auf der Tribüne, die Schaffung eines Medienarbeits- und Pressekonferenzraums sowie die Installation eines inneren Blitzschutzes. Der Verein hat die erforderlichen Schritte dafür bereits vorbereitet und wird die Maßnahmen fristgerecht umsetzen", heißt es seitens Blau-Gelb.
Überhaupt sei man zuversichtlich, dass man die Rahmenbedingungen bis zur nächsten Spielzeit aber hinbekommen würde.
Martin Mieth, Geschäftsführer bei der Lokschen: "Die erteilte Zulassung ist ein starkes Signal. Es zeigt die positive Entwicklung des Vereins und ist Belohnung für die intensive und professionelle Arbeit in allen Bereichen in den letzten Jahren. Dafür danke ich allen, die dazu beigetragen haben und weiterhin beitragen. Klar ist jedoch auch, dass wir für die Erfüllung der Auflagen wiederum all unsere Kräfte bündeln müssen und die Unterstützung von Mitgliedern, Fans, Sponsoren und allen anderen Partnern benötigen."
Lok Leipzig sportlich noch vor langem Weg zum Aufstieg
Doch bevor in Probstheida geträumt werden darf, muss die Mannschaft noch einiges an Arbeit verrichten. Bei noch vier ausstehenden Spielen stehen die Sachsen zwar an der Tabellenspitze. Mit nur zwei Zählern Rückstand sitzt Carl Zeiss Jena den Leipzigern aber im Nacken.
Toni Wachsmuth (39), Geschäftsführer Sport: "Für die Entwicklung des 1. FC Lok ist die nun erfolgte Zulassung zur 3. Liga ein wichtiger Meilenstein und das Resultat harter Arbeit im ganzen Verein. Für die Mannschaft ist das eine zusätzliche Motivation, im Kampf um die Meisterschaft alles zu geben."
Zudem würden im Falle der Meisterschaft ja aber auch noch die Aufstiegsspiele gegen den Vertreter der Regionalliga Bayern auf dem Plan stehen. Aktuell wäre das Unterhaching. Aber auch die Würzburger Kickers rechnen sich noch Chancen aus.
Noch ein langer Weg für Lok. Doch der Rahmen passt schon einmal.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

