Nur Rauch im Stream: Fans von Lok Leipzig nebeln bei Testspielsieg das Bild weg

Side (Türkei) - Testspielerfolg für Lok Leipzig am Mittwochnachmittag! Die Sachsen setzten sich innerhalb ihres Türkei-Trainingslagers in Side vor schätzungsweise 400 Zuschauern gegen Rot-Weiß Oberhausen mit 3:1 (1:1) durch. Gegen den aktuell drittplatzierten der Regionalliga West war es ein Duell auf Augenhöhe. Die mitgereisten Fans hatten auch ihren Spaß.

Lok Leipzig hat das erste Testspiel der Wintervorbereitung gegen Rot-Weiß Oberhausen für sich entscheiden können. (Archvibild)  © Picture Point / Gabor Krieg

Schon von Beginn an hatten die Blau-Gelben optisch leicht die Nase vorn, ohne offensiv aber erste Akzente setzen zu können.

Ein Standard musste her - und der saß gleich! Nach einer Ecke von rechts verlängerte Winterneuzugang Filip Kusic das Rund unhaltbar für den Oberhausen-Schlussmann zum 1:0 ins Netz (13.).

Die Freude auf Seiten von Lok hielt allerdings nur kurz. Nur zwei Minuten später bekam auch Rot-Weiß eine Ecke von rechts zugesprochen. Der Vertreter der Regionalliga Nordost bekam die Kugel nicht aus dem Strafraum. Eric Gueye bedankte sich und machte links oben das 1:1.

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Danach blieb es lange ruhig auf dem Feld. Weiterhin hatten die Sachsen mehr vom Spiel. Farid Abderrahmane (34.), Eren Öztürk (38.) und Min-Gi Kang (38.) probierten es alle mit Schüssen aus der Distanz, die allerdings harmlos waren.

Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es aber kurios. Oberhausen konterte und David Grözinger stoppte seinen Gegner mit unfairen Mitteln im Strafraum - Elfmeter! Nachdem der Schiedsrichter per Handzeichen angezeigt hatte, dass er gerne den Videobeweis nutzen wollen würde, den es aber natürlich nicht gab, reichte eine kurze Rücksprache mit seinem Assistenten, um seine Entscheidung bestätigt zu bekommen.

Rot-Weiß nutzte die Chance zur Führung aber nicht. Gueye jagte das Leder rechts oben an die Latte (43.). So ging es mit einem Remis in die Kabinen.

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Lok Leipzigs Adetula sorgt für die Vorentscheidung - Maderer mit dem Schlusspunkt

Die mitgereisten Fans von Lok Leipzig hatten etwas Pyro dabei.  © Screenshot: tv.lok-leipzig.com

Lok-Coach Jochen Seitz wechselte für den zweiten Durchgang ordentlich durch. Nur Torhüter Andreas Naumann und Linus Zimmer blieben auf dem Platz, der Rest musste raus.

Die circa 200 mitgereisten Fans nebelten kurz nach Anpfiff die Tribüne etwas ein. Im kostenpflichtigen Livestream war zwischenzeitlich nur Rauch zu sehen. War aber nicht so schlimm, denn auf dem Platz passierte zunächst wenig.

Erst in der 60. Minute wurde es wieder heiß. Lok startete einen Angriff über die rechte Seite. Luc Elsner kam in der Spitze an die Kugel und schloss ab. Der Ball klatschte an den rechten Pfosten.

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Aber die Leipziger wurden besser, wollten den Sieg augenscheinlich mehr. So wurde der Druck immer größer, was Oberhausen schließlich zu einem katastrophalen Querpass zwang. Ayodele Adetula hatte den Braten gerochen, nahm das Geschenk an und verwandelte flach rechts unten zum 2:1 (72.).

In der Schlussphase machte dann auch Rot-Weiß wieder ordentlich mit. Für einen erneuten Ausgleich reichte es aber nicht. Stattdessen sorgte Stefan Maderer in der Nachspielzeit noch für den 3:1-Endstand (90.+1). Es blieb beim verdienten Sieg für Lok, die am Freitag gegen Fortuna Köln den nächsten Test vor der Brust haben.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 19 36:24 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
5 VSG Altglienicke 19 30:20 34
6 Hallescher FC 19 29:20 32
7 1. FC Magdeburg II 19 33:28 26
8 BFC Preussen 17 25:23 26
9 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
10 Chemnitzer FC 19 27:29 25
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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