"El Plastico"-Topspiel: Was Werner jetzt von seinem Team fordert

Leipzig - Wer vor der Saison gewettet hat, dass Hoffenheim vorm Topspiel bei RB Leipzig am 27. Spieltag drei Punkte vor den Sachsen steht, dürfte gut abgeräumt haben. Nach dem Sieg in der Hinrunde will die TSG nun auch ihre Red-Bull-Arena-Statistik aufbrechen.

Ole Werner (37) hofft, nicht das zweite Duell um die Königsklasse hintereinander zu verlieren.
Ole Werner (37) hofft, nicht das zweite Duell um die Königsklasse hintereinander zu verlieren.  © Harry Langer/dpa

Denn von ihren elf Gastauftritten in der Messestadt gingen acht verloren. Nur einmal konnte Hoffenheim hier gewinnen, das 5:2 liegt allerdings auch schon acht Jahre zurück.

Am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) stehen sich die Kontrahenten in einem echten Topspiel gegenüber. Die drittplatzierten Hoffenheimer, in der Vorsaison dem Abstieg nur knapp entkommen, thronen drei Punkte vor den Roten Bullen, die Fünfte sind und um die Champions-League-Quali zittern müssen.

Ein Sieg der von Ole Werner (37) trainierten Jungs würde zu einem Punktgleichstand führen - und bei einem Sieg mit vier Toren Unterschied gar zum Überholen des Gegners. "Jeder kennt die Situation und weiß, dass es da ganz eng zugeht und dass wir eine Riesenchance haben", sagte Werner am Donnerstag.

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Hierzu brauche es endlich wieder "eine andere Effizienz im Strafraum, aber daran arbeiten wir mit den Jungs". Denn laut Statistik sei die Chancenverwertung "fast das Einzige, was uns fehlt".

Nur fünf der vergangenen 13 Bundesligaspiele endeten für die Sachsen siegreich, den Siegen gegen den HSV und Augsburg folgte am Sonntag ein 0:1 in Stuttgart. Hinter dem VfB liegt man seitdem ebenfalls drei Zähler zurück.

RB Leipzig ist gewarnt vor "vielen cleveren Fouls"

Der Ex-Leipziger Bernardo (30, l.) im Zweikampf mit Yan Diomande (19).
Der Ex-Leipziger Bernardo (30, l.) im Zweikampf mit Yan Diomande (19).  © Uwe Anspach/dpa

Das Team von Coach Christian Ilzer (48), das mit Leon Avdullahu (22) einen "schwerwiegenden Ausfall" im Zentrum kompensieren muss, spiele "extrem körperlich", verteidige aggressiv und unterbinde Angriffe "schlau", so Werner.

"Sie schaffen es immer wieder, Umschaltmomente durch gutes Zweikampfverhalten und relativ viele clevere Fouls zu unterbinden", sagte der RB-Übungsleiter.

Werner wird auch gegen die TSG wieder mit Maarten Vandevoordt (24) im Kasten starten, der den verletzten Peter Gulacsi (35) ersetzt. Nach einem gehaltenen Elfmeter gegen Augsburg (2:1) verschuldete der Belgier das 0:1 in Stuttgart.

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"Er geht damit klar und souverän um", bestätigte Werner. "Trotz seiner jungen Jahre ist er ein total gestandener Torwart."

Titelfoto: Bildmontage: Harry Langer/dpa ; Uwe Anspach/dpa

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