Es geht um diese Szene: RB Leipzig erwartet nächsten Anruf vom Schiri

Leipzig - Für die großen Ambitionen des Klubs war das 2:2 gegen den VfL Wolfsburg am Sonntagabend für RB Leipzig definitiv zu wenig. Trainer Ole Werner (37) hat die gefühlte Niederlage bereits auf der Pressekonferenz nach dem Spiel an der mangelnden Chancenverwertung festgemacht. Doch auch ein anderer Faktor war erneut ärgerlich.

Wolfsburgs Kento Shiogai (20) traf Conrad Harder (20) in der 35. Minute im Strafraum klar am Bein. Der wohl fällige Elfmeterpfiff blieb aber aus.
Wolfsburgs Kento Shiogai (20) traf Conrad Harder (20) in der 35. Minute im Strafraum klar am Bein. Der wohl fällige Elfmeterpfiff blieb aber aus.  © IMAGO / Newspix

Nimmt man das 2:1 beim 1. FC Köln einmal heraus, wo die Sachsen massives Glück hatten, dass Christoph Baumgartners (26) Handspiel per Videobeweis durch ein ultraknappes Abseits aufgehoben wurde, kann man durchaus sagen, dass die Roten Bullen in letzter Zeit durchaus Schiedsrichterpech haben.

Erst unter der Woche beim DFB-Pokal-Aus beim FC Bayern München (0:2) gab es eine strittige Szene um Offensivstar Antonio Nusa (20), die überhaupt nicht gesehen wurde.

Nun scheint kaum jemand bemerkt zu haben, dass es auch am Sonntag Elfmeter für die Rasenballer hätte geben müssen.

RB Leipzig scheitert lange an sich selbst und hat auch noch Sorgen um Gulacsi
RB Leipzig RB Leipzig scheitert lange an sich selbst und hat auch noch Sorgen um Gulacsi

In der 35. Minute ging Wolfsburgs Kento Shiogai (20) gegen Conrad Harder (20) im Strafraum viel zu hart zu Werke, erwischte den Dänen am Bein. Doch der Pfiff von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck (39) blieb aus. Es gab auch keine Reaktion aus dem Videokeller.

"Wir kriegen derzeit wöchentlich nach den Spieltagen einen Anruf von den Schiedsrichterkollegen, in dem sie sich dann für irgendwas entschuldigen. Ich denke mal, morgen klingelt dann wieder das Telefon", so Coach Werner nach Abpfiff bei "Sky".

"Das war ein Elfmeter. Unstrittig in meinen Augen", fügte er auf der Pressekonferenz im Nachgang hinzu und unterstrich dabei die Aussage von Sportboss Marcel Schäfer (41), der ebenfalls einen "hundertprozentigen Elfmeter für uns" gesehen hatte.

Matthias Jöllenbeck (39) pfiff die Partie weitestgehend souverän. Die entscheidende Szene im Strafraum hat er aber nicht gesehen.
Matthias Jöllenbeck (39) pfiff die Partie weitestgehend souverän. Die entscheidende Szene im Strafraum hat er aber nicht gesehen.  © Jan Woitas/dpa

RB Leipzig vor Topspiel gegen Borussia Dortmund

Am Ende passt eben gerade einiges bei den Sachsen nicht zusammen, dass es für die nötigen Punkte reicht. Dass man die Chancen vor dem Kasten nicht nutzt, unterscheidet laut Werner den Klub eben gerade von anderen Mannschaften. Genau dann kommt das fehlende Schiri-Glück noch dazu.

Am kommenden Samstag beim Topspiel daheim gegen Borussia Dortmund muss beides wieder passen, um letztendlich wieder einen Dreier einfahren zu können.

Titelfoto: IMAGO / Newspix

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