Warum die Gerüchte um RB Leipzigs Werner Quatsch sind
Leipzig - Wenn es bei einem großen Fußball-Klub nicht so läuft wie geplant, ist es nur logisch, dass mit der Zeit Gerüchte um Entlassungen aufkommen. Spätestens am Wochenende wurde nicht selten über einen Rauswurf von RB Leipzigs Trainer Ole Werner (37) diskutiert.
Eben auch nicht verwunderlich anhand der letzten Ergebnisse. Die Sachsen gaben oft spät wichtige Punkte aus der Hand. Spiele wie die beiden 2:2 gegen den VfL Wolfsburg und gegen Borussia Dortmund blieben negativ in Erinnerung.
Die Folge: Die Roten Bullen rutschten in der Tabelle ab, landeten hinter Stuttgart auf Rang fünf und spürten Verfolger Bayer Leverkusen bereits im Nacken.
Die Frage kam auf: Ist Werner noch der richtige Mann für die große Aufgabe, die Leipziger wieder in die Champions League zu führen?
Intern lautet die klare Antwort: Ja! Wie auch "Sky" berichtet, war an den Gerüchten nie etwas dran.
Man möchte den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem Coach gehen. An einer vorzeitigen Entlassung denkt man bei den Rasenballern nicht. Das Vertrauen in Werner ist demnach groß.
RB Leipzigs Sieg gegen den Hamburger SV war immens wichtig
Der wichtige 2:1-Erfolg beim Hamburger SV am Sonntagabend dürfte die Sache noch einmal unterstrichen haben. RB Leipzig kann auch in schwierigen Phasen wichtige Punkte holen, wenn die Mannschaft an sich glaubt und Entwicklungsschritte gegangen werden. Das Team wirkte im Vergleich zu den letzten Partien schon reifer. Etwas, was Werner und sein Team offenbar innerhalb kürzester Zeit eingepflanzt haben.
Aber klar: Jeder weiß, wie schnell sich der Wind im Profifußball drehen kann. Sollte das erklärte Ziel, die Königsklasse, tatsächlich verpasst werden, könnte es spätestens im Sommer natürlich eine neue Bestandsaufnahme geben. Bis dahin genießt Werner aber aktuell das volle Vertrauen des Klubs.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
