Hiobsbotschaft für RB Leipzigs Gulacsi: "Bitter"

Leipzig - Keine guten Nachrichten für RB Leipzig! Peter Gulacsi (35), der am Sonntag beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg (2:2) verletzt ausgewechselt wurde, wird dem Klub mindestens bis Ende März fehlen.

Verletzungsbedingt musste Peter Gulacsi (35,r.) am Sonntagabend gegen den VfL Wolfsburg ausgewechselt werden. Für ihn kam Maarten Vandevoordt (23).  © Picture Point / Roger Petzsche

Das teilten die Sachsen am Montagnachmittag mit. Demnach habe sich der Ungar das Innenband im linken Knie angerissen. Glücklicherweise ist trotzdem keine Operation nötig. Die Verletzung wird konservativ behandelt.

"Die Diagnose ist bitter, aber wir kennen Pete als absoluten Vollprofi mit großer Mentalität. Er wird deshalb alles daransetzen, schnell und gestärkt zurückzukommen. Wir unterstützen ihn auf seinem Weg der Genesung mit allem, was wir haben und wünschen ihm einen zügigen Heilungsverlauf", so Marcel Schäfer (41), Geschäftsführer Sport bei den Sachsen.

Gulacsi war bei einem Paradeversuch unglücklich auf dem Rasen gelandet, hatte sich danach schon das Knie gehalten. In der 29. Minute wechselte ihn Trainer Ole Werner (37) dann notgedrungen gegen Maarten Vandevoordt (23) aus.

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Auf den Belgier wird es nun in den nächsten wichtigen Spielen auch ankommen. Sah der 23-Jährige gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal (0:2) in manchen Szenen nicht ganz glücklich aus, muss er nun unter anderem beim Spiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) sein ganzes Können unter Beweis stellen.

Dass die Roten Bullen Vertrauen in Vandevoordt haben, dürfte spätestens die Vertragsverlängerung und die Zusicherung, dass er in der kommenden Saison die neue Nummer Eins sein wird, sein.

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Mit einigen starken Paraden hielt Gulacsi in dieser Saison bereits neun Mal die Null fest.  © Picture Point / Roger Petzsche

RB Leipzigs starker Rückhalt Peter Gulacsi

Für Gulacsi ist die Verletzung natürlich ein herber Rückschlag. Auch in dieser Saison gehört der Ungar zu den besten Torhütern der Liga. Der 35-Jährige spielte in der Bundesliga in 22 Spielen bereits neun Mal zu Null und liegt damit nur hinter Dortmunds Gregor Kobel (28, elf Mal) auf Platz zwei.

Auch am Sonntag fielen die beiden Gegentreffer gegen die Wölfe erst, als er nicht mehr auf dem Platz stand.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 22 82:19 57
2 Borussia Dortmund 22 47:20 51
3 TSG 1899 Hoffenheim 22 47:28 45
4 VfB Stuttgart 22 41:29 42
5 RB Leipzig 22 42:30 40
6 Bayer 04 Leverkusen 21 43:27 39
7 Eintracht Frankfurt 22 44:46 31
8 SC Freiburg 22 32:36 30
9 Hamburger SV 21 24:31 25
10 1. FC Union Berlin 22 28:37 25
11 FC Augsburg 22 25:39 25
12 1. FC Köln 22 31:37 23
13 Borussia Mönchengladbach 22 25:37 22
14 1. FSV Mainz 05 22 25:37 21
15 VfL Wolfsburg 22 31:46 20
16 SV Werder Bremen 22 22:42 19
17 FC St. Pauli 22 20:39 17
18 1. FC Heidenheim 22 19:48 13

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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