Hoher Besuch und schon ein Ärgernis vor dem Trainingslager von RB Leipzig

Leipzig - Nach zuletzt zwei Niederlagen und dem schmerzhaften Absturz auf den vierten Platz in der Bundesliga hat RB Leipzig keinerlei Zeit zu verlieren, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Mit fast voller Kapelle reisen die Roten Bullen deshalb auch schon am 2. Januar ins Trainingslager nach Almancil an der Algarve.

Jürgen Klopp (58, m.) und Mario Gomez (40) werden als Red-Bull-Verantwortliche mit nach Portugal reisen.
Jürgen Klopp (58, m.) und Mario Gomez (40) werden als Red-Bull-Verantwortliche mit nach Portugal reisen.  © Jan Woitas/dpa

Wie der "Kicker" berichtet, werden auch Jürgen Klopp (58) und Mario Gomez (40) mit an Bord sein, um sich die Trainingswoche der Sachsen ganz genau anzuschauen.

Denn klar ist: RB hat keine Lust auf Eventualitäten, will unbedingt zurück in die Champions League und muss deshalb im nächsten halben Jahr möglichst viele Spiele gewinnen, um eben wieder ganz oben mitzumischen.

Gut aus Sicht der Leipziger: der Kader hat sich im Vergleich zu den Dezember-Wochen extrem erholt.

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Leistungsträger wie Antonio Nusa, Assan Ouedraogo, Romulo und Johan Bakayoko, die zuletzt noch schmerzlich vermisst wurden, können wieder voll einsteigen und die Rasenballer zum Auftakt der englischen Woche am 10. Januar in St. Pauli wieder unterstützen.

Ärgerlich: Stand jetzt wird das auch die erste Gelegenheit sein, wieder auf dem Platz zu stehen und den Ist-Zustand zu testen. Laut dem Bericht wurde bislang kein Freundschaftsspiel-Gegner für das Trainingslager gefunden.

Was passiert in den nächsten Tagen bei RB Leipzig?

Wie viel Trainer Ole Werner (37) innerhalb einer Woche wirklich ausprobieren kann, ist fraglich. Auch, ob die Sachsen auf dem Transfermarkt noch etwas machen. Bleibt Timo Werner (29)? Kommt noch eine Verstärkung? Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer (41) wird in den kommenden Tagen das sonnige Wetter in Portugal vielleicht gar nicht so sehr genießen können.

10 Uhr startet der Flieger am Freitag in Leipzig, wo es gut 15 Grad kälter ist. Beim Spiel am Millerntor müssen sich die Roten Bullen dann also innerhalb einer Woche wieder ganz schnell an andere Temperaturen gewöhnen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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