Alarmstufe Rot: Der Druck steigt bei RB Leipzig!

Leipzig - Ja, die Saison in der Bundesliga ist noch lang. Etliche Punkte können die Teams noch ergattern. Zwischenzeitlich war der FC Bayern München an der Spitze enteilt, jetzt ist Borussia Dortmund wieder recht nah dran - so schnell kann es gehen. Bei RB Leipzig herrscht dagegen inzwischen Alarmstufe Rot.

Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) hat erstmals klar formuliert, dass RB Leipzig in dieser Saison in die Champions League soll.
Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) hat erstmals klar formuliert, dass RB Leipzig in dieser Saison in die Champions League soll.  © Jan Woitas/dpa

Sah es zur Winterpause noch ganz gut aus, sind die Sachsen inzwischen auf Rang Fünf abgerutscht. Verfolger Bayer Leverkusen (einen Punkt weniger) hat noch ein Nachholspiel gegen den Hamburger SV und könnte selbst mit einem Remis auch noch an den Rasenballern vorbeiziehen.

Eine Katastrophe für die Roten Bullen, besonders deshalb, weil Oliver Mintzlaff (50) zuletzt ein klares Ziel formuliert hat, was der Klub zuvor eher vermieden hatte.

"Ich will mit dieser Mannschaft in die Champions League", so der Red-Bull-Boss nach dem 0:2 im DFB-Pokal gegen die Münchner.

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Dass das natürlich auch Druck macht, war einmal mehr gegen den VfL Wolfsburg zu spüren. Die Sachsen machten gerade im ersten Durchgang ein starkes Spiel, doch die Kugel wollte einfach nicht über die Linie.

Am Ende sprang lediglich ein 2:2 heraus. Zu wenig für die Ambitionen des Klubs, da die Konkurrenten alle Siege einfahren konnten.

RB Leipzigs Konkurrenten mit vermeintlich leichteren Aufgaben

Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) weiß, dass noch Zeit ist, um genügend Punkte einzufahren.
Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) weiß, dass noch Zeit ist, um genügend Punkte einzufahren.  © PICTURE POINT, Ralf Ibing

"Dass wir gerade eine schwierige Phase haben, wissen wir. Wir holen nicht die Punkte, die wir brauchen. Aber wir haben aus meiner Sicht alles noch in der eigenen Hand, können noch genügend Punkte holen, um unsere Ziele zu erreichen", sagte Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) nach der Partie am Sonntag.

Konkreter formuliert: RB ist jetzt eigentlich zum Gewinnen gezwungen. Am Samstagabend beim Topspiel gegen den BVB (18.30 Uhr, Sky) hilft nichts anderes als ein Brustlöser-Sieg. Helfen kann dabei, dass Dortmund unter der Woche jetzt schon in der Champions League ran muss.

Leverkusen ist bei Union gefordert, Hoffenheim in Köln und Stuttgart in Heidenheim: Die direkten Kontrahenten haben auf dem Papier also vermeintlich leichtere Gegner vor sich und könnten mit jeweiligen Erfolgen den Sachsen noch weiter enteilen.

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Dann wird es natürlich ganz schwer, die inzwischen formulierten Ziele am Ende auch tatsächlich zu erreichen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa/PICTURE POINT, Ralf Ibing

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