Monster-WM mit den Zwergen Curacao, Jordanien und Kap Verde: RB Leipzigs Seiwald findet's gut

Almancil (Portugal) - 1998 hat Österreich letztmalig eine Fußball-WM gespielt, 2026 sind unsere Nachbarn erstmals wieder am Start. Dass die erstmalige Quali nach 28 Jahren Abstinenz glückte, hat das ÖFB-Team unter anderem Nicolas Seiwald (24) zu verdanken. TAG24 traf ihn zum Interview.

Nicolas Seiwald (24) freut sich auf die WM mit Österreich.
Nicolas Seiwald (24) freut sich auf die WM mit Österreich.  © picture point/Sven Sonntag

Bevor es über den Großen Teich nach Nord- und Mittelamerika geht, bereitet sich Seiwald aktuell mit RB Leipzig auf die Bundesliga-Rückrunde vor. Im portugiesischen Almancil stand der Mittelfeldspieler TAG24 Rede und Antwort.

Im Sommer wartet dann die WM. Satte 48 Teams werden an dem Mega-Turnier teilnehmen, 16 mehr als zuletzt. Dadurch bekommen auch die Neulinge Curacao, Kap Verde, Jordanien und Usbekistan die Chance, sich auf der größtmöglichen Bühne zu präsentieren.

Ist eine solch aufgeplusterte Endrunde mit 104 statt bisher 64 Partien aber notwendig? "Ich find's gut", sagt zumindest Seiwald.

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Sein Heimatland hat Jordanien erwischt, spielt zudem gegen Algerien. Daher will "Nici" mit seiner Mannschaft "natürlich weiterkommen". Da neben den beiden Gruppenbesten auch acht der zwölf -dritten das neue Sechzehntelfinale erreichen, ist dies auch fast schon Pflicht.

Nicolas Seiwald mit Österreich zur WM: "Ralf Rangnick hat mir immer das Vertrauen geschenkt"

Mit seinem Heimatland will der Österreicher bei der WM etwas reißen.
Mit seinem Heimatland will der Österreicher bei der WM etwas reißen.  © Georg Hochmuth/APA/dpa

In den USA, Kanada und Mexiko ist aber auch Titelverteidiger Argentinien einer der Gegner, was wohl eher die Südamerikaner ins Grübeln bringen dürfte.

"Bei der EM haben wir die aus meiner Sicht schwerste Gruppe erwischt [Frankreich, Niederlande, Polen, Anm. d. Red.] und sind Erster geworden, daher darf man uns nicht unterschätzen", warnt der 24-Jährige die Konkurrenz.

Sein Mentor in der Nationalmannschaft ist Trainer Ralf Rangnick (67), der auch in Leipzig als Vater des Erfolgs gilt. Ihm ist er dankbar, "dass er mir immer das Vertrauen geschenkt hat, auch wenn es für mich zum Beispiel in Leipzig mal nicht so gut lief".

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Österreich startet am 17. Juni mit dem Match gegen Jordanien. Schon das dürfte mitentscheidend für den weiteren Turnierverlauf sein. Seiwald wird auch dann das Mittelfeld beackern - wenn Rangnick weiterhin auf ihn zählt.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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