"Nächstes Mal bleib ich sitzen!": RB Leipzigs Schäfer verpasst Bremens Beinahe-Wunder

Bremen - RB Leipzig hat durch das 2:1 bei Werder Bremen am Samstagnachmittag drei wichtige Punkte geholt! In einem über weite Strecken biederen Spiel wurde es kurz vor Schluss plötzlich noch einmal eng für die Sachsen. Damit hatte offenbar Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) auch nicht mehr gerechnet.

RB Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) war schon auf dem Weg zum Interview, als Bremen plötzlich noch einmal aufdrehte.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Denn wie er nach Abpfiff bei "Sky" berichtete, hat er die Schlussphase nur zum Teil gesehen, weil er sich frühzeitig schon auf den Weg zum Interview begeben sollte.

"Ich sollte schon mal runtergehen, weil wir uns auf der anderen Seite befanden. Ich hab immer gesagt, das ist ein schlechtes Omen. Und dann bekommen wir das Gegentor. Das nächste Mal bleib ich sitzen, bis der Schiedsrichter abpfeift", so der 41-Jährige.

Bis zur Nachspielzeit sah es aber tatsächlich nicht so aus, als könnten sich die Männer von der Weser doch noch einmal von dem 0:2-Rückstand erholen.

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Als dann Salim Musah (20) in der 94. Minute doch noch den Anschluss erzielte, war das Stadion aber komplett da. Letztendlich reichte es aber nicht für mehr, weil die Rasenballer das clever zu Ende spielten. War nicht immer in dieser Saison so.

Schäfer erkannte trotzdem einige Dinge, die ihm nicht gefallen haben: "Wir können die letzten sechs Spiele mit viel Selbstvertrauen angehen. Aber auch mit dem Wissen, dass wir einiges besser machen können. Das Ergebnis war gut, wir waren sehr effizient. Wir haben aber zu viele Räume zugelassen und die ein oder andere Chance zu viel für Werder Bremen."

Auch offensiv war das sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Die Effizienz rettete RB. Aus drei Chancen machten die Gäste zwei Tore. Das reichte am Samstag, in einer anderen Partie womöglich nicht.

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Bremens Aufholjagd kam zu spät. Das Tor von Salim Musah (20) zum 1:2 war nur noch Ergebniskosmetik.  © Carmen Jaspersen/dpa

RB Leipzig konnte Champions-League-Platz festigen

Der Sieg war aber sehr wichtig im Kampf um die Königsklasse. Im Parallelspiel ließ Konkurrent TSG Hoffenheim Punkte liegen. Somit konnten die Leipziger Platz vier festigen.

Am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gilt es nun, daran anzuknüpfen.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 28 100:27 73
2 Borussia Dortmund 28 60:28 64
3 RB Leipzig 28 55:36 53
4 VfB Stuttgart 28 56:38 53
5 TSG 1899 Hoffenheim 28 55:41 50
6 Bayer 04 Leverkusen 28 58:39 49
7 Eintracht Frankfurt 27 50:51 38
8 SC Freiburg 28 41:47 37
9 1. FSV Mainz 05 28 35:43 33
10 FC Augsburg 28 34:51 32
11 Hamburger SV 28 32:41 31
12 1. FC Union Berlin 27 31:46 31
13 Borussia Mönchengladbach 28 35:48 30
14 SV Werder Bremen 28 31:49 28
15 1. FC Köln 27 38:47 26
16 FC St. Pauli 27 24:44 24
17 VfL Wolfsburg 28 38:63 21
18 1. FC Heidenheim 28 29:63 16

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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