Ole Werner spricht erstmals über sein RB-Aus: "Das muss ich respektieren"
Leipzig - Nach seinem Rauswurf bei RB Leipzig hat sich Ole Werner (38) nun selbst erstmals zu Wort gemeldet.
Auf der Plattform "LinkedIn" richtete der 38-Jährige am späten Donnerstagabend ein paar Worte an seine ehemaligen Spieler sowie an die Mitarbeiter und Fans von RB Leipzig: "Wie ihr gestern erfahren habt, hat der Verein entschieden, mit einem neuen Trainer in die nächste Saison zu gehen", schreibt Werner. "Das muss ich respektieren."
Der Zeitpunkt der Entscheidung mache es ihm leider unmöglich, sich von allen persönlich zu verabschieden.
Insgesamt zieht der Coach, dessen Auftrag gewesen sei, "der Mannschaft ein neues Gesicht in Auftreten und Spielweise zu geben und dabei eine neue, für die Zukunft tragfähige Hierarchie in der Kabine zu bilden", eine positive Bilanz.
Sein Ziel, RB zurück auf die internationale Bühne zu führen, habe er erreicht: "Vieles von dem fühlt sich heute selbstverständlich an. Vor einem Jahr gab es viele, die uns das nicht zugetraut hätten. Der Verein ist wieder auf Kurs!"
Werner bedankte sich sodann bei seinem Trainer-Team, Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41), den Spielern und den Fans.
"Nun wird für uns alle etwas Neues kommen", schreibt der 38-Jährige abschließend. "Für manche ist es sicherlich eine neue Chance. Denjenigen, bei denen diese Entscheidung Unsicherheit auslöst, möchte ich sagen, dass Veränderung in meinen Augen vor allem die Möglichkeit ist, etwas Neues zu lernen und als Persönlichkeit weiter zu wachsen. Nutzt diese Möglichkeit!"
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
