Leipzig - RB Leipzig hat es in der eigenen Hand! Drei Siege aus den letzten vier Bundesligaspielen würden rein rechnerisch reichen, um am Ende mindestens auf dem vierten Platz zu landen, was die Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. Damit anfangen wollen die Sachsen am Freitag im Heimspiel gegen Union Berlin (20.30 Uhr/Sky).
Dass das allerdings keine leichte Aufgabe wird, hat das Hinspiel bewiesen. Leipzigs 1:3-Pleite an der Alten Försterei war verdient.
"Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, die schwer zu bespielen und zu besiegen ist. Deshalb ist es umso wichtiger, in unseren Themen gut zu sein: das Spieltempo hochhalten, die Fehlerquote niedrig halten und in den Umschaltmomenten – nach vorne wie nach hinten – sauber arbeiten", warnte RB-Coach Ole Werner (37) auf der Pressekonferenz vor der Partie daher.
Klar, inzwischen hat sich bei den Hauptstädtern einiges verändert. Unter anderem steht an der Seitenlinie mit Marie-Louise Eta (34) eine neue Trainerin. Das macht die Analyse aber umso schwerer für den Gegner.
Werner: "In ihrem ersten Spiel gegen Wolfsburg wurden auch schon ein paar Details geändert. Es ist dann immer schwierig zu sagen, ob das eine Anpassung auf den Gegner ist, oder eine generelle. Da kann man sich im Endeffekt nur auf alles vorbereiten."
Die Köpenicker verloren trotz klarem Chancenplus aber mit 1:2 und haben natürlich keine Lust, auch nach dem zweiten Spiel unter Eta als Verlierer vom Platz zu gehen. Das macht es für die Sachsen durchaus noch gefährlicher: "Sie spielen extrem körperbetont und haben hohe Ansprüche, verfügen aber auch über starke Umschaltspieler", weiß Werner.
Spannende Entscheidung im Tor bei RB Leipzig
Im RB-Kasten wird gegen Union wie in den letzten Wochen auch Maarten Vandevoordt (24) stehen, obwohl Stammkraft Péter Gulácsi (35) eigentlich wieder fit ist.
Werner erklärte die Entscheidung so: "Pete war lange raus, er ist ehrgeizig, aber auch Realist und erfahren genug. Deshalb ist es so, dass Maarten jetzt erst mal im Tor bleibt. Ich habe mit Pete gesprochen und er schätzt es ähnlich wie wir ein, dass Maarten Vandevoordt einen guten Rhythmus und gute Leistungen gebracht hat."
Tabelle 1. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Bayern München | 30 | 109:29 | 79 | |
| 2 |
|
Borussia Dortmund | 30 | 61:31 | 64 | |
| 3 |
|
RB Leipzig | 30 | 59:37 | 59 | |
| 4 |
|
VfB Stuttgart | 30 | 62:42 | 56 | |
| 5 |
|
TSG 1899 Hoffenheim | 30 | 59:44 | 54 | |
| 6 |
|
Bayer 04 Leverkusen | 30 | 60:41 | 52 | |
| 7 |
|
SC Freiburg | 30 | 44:48 | 43 | |
| 8 |
|
Eintracht Frankfurt | 30 | 55:57 | 42 | |
| 9 |
|
FC Augsburg | 30 | 38:54 | 36 | |
| 10 |
|
1. FSV Mainz 05 | 30 | 36:45 | 34 | |
| 11 |
|
1. FC Union Berlin | 30 | 34:52 | 32 | |
| 12 |
|
1. FC Köln | 30 | 44:51 | 31 | |
| 13 |
|
Borussia Mönchengladbach | 30 | 36:50 | 31 | |
| 14 |
|
Hamburger SV | 30 | 33:48 | 31 | |
| 15 |
|
SV Werder Bremen | 30 | 35:53 | 31 | |
| 16 |
|
FC St. Pauli | 30 | 26:51 | 26 | |
| 17 |
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VfL Wolfsburg | 30 | 41:66 | 24 | |
| 18 |
|
1. FC Heidenheim | 30 | 33:66 | 19 | |
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.