RB Leipzig empfängt Union Berlin: Was es für Werner gegen Eta so schwer macht!

Leipzig - RB Leipzig hat es in der eigenen Hand! Drei Siege aus den letzten vier Bundesligaspielen würden rein rechnerisch reichen, um am Ende mindestens auf dem vierten Platz zu landen, was die Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. Damit anfangen wollen die Sachsen am Freitag im Heimspiel gegen Union Berlin (20.30 Uhr/Sky).

Ole Werner (37) braucht mit RB Leipzig noch drei Siege, um sicher in der Champions League zu sein.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Dass das allerdings keine leichte Aufgabe wird, hat das Hinspiel bewiesen. Leipzigs 1:3-Pleite an der Alten Försterei war verdient.

"Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, die schwer zu bespielen und zu besiegen ist. Deshalb ist es umso wichtiger, in unseren Themen gut zu sein: das Spieltempo hochhalten, die Fehlerquote niedrig halten und in den Umschaltmomenten – nach vorne wie nach hinten – sauber arbeiten", warnte RB-Coach Ole Werner (37) auf der Pressekonferenz vor der Partie daher.

Klar, inzwischen hat sich bei den Hauptstädtern einiges verändert. Unter anderem steht an der Seitenlinie mit Marie-Louise Eta (34) eine neue Trainerin. Das macht die Analyse aber umso schwerer für den Gegner.

RB Leipzig RB Leipzig tütet Europa ein - und jetzt soll es nach ganz oben gehen!

Werner: "In ihrem ersten Spiel gegen Wolfsburg wurden auch schon ein paar Details geändert. Es ist dann immer schwierig zu sagen, ob das eine Anpassung auf den Gegner ist, oder eine generelle. Da kann man sich im Endeffekt nur auf alles vorbereiten."

Die Köpenicker verloren trotz klarem Chancenplus aber mit 1:2 und haben natürlich keine Lust, auch nach dem zweiten Spiel unter Eta als Verlierer vom Platz zu gehen. Das macht es für die Sachsen durchaus noch gefährlicher: "Sie spielen extrem körperbetont und haben hohe Ansprüche, verfügen aber auch über starke Umschaltspieler", weiß Werner.

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Möchte mit Union Berlin in der Red Bull Arena gewinnen: Trainerin Marie-Louise Eta (34).  © Andreas Gora/dpa

Spannende Entscheidung im Tor bei RB Leipzig

Maarten Vandevoordt (24) wird gegen Union Berlin im Tor stehen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Im RB-Kasten wird gegen Union wie in den letzten Wochen auch Maarten Vandevoordt (24) stehen, obwohl Stammkraft Péter Gulácsi (35) eigentlich wieder fit ist.

Werner erklärte die Entscheidung so: "Pete war lange raus, er ist ehrgeizig, aber auch Realist und erfahren genug. Deshalb ist es so, dass Maarten jetzt erst mal im Tor bleibt. Ich habe mit Pete gesprochen und er schätzt es ähnlich wie wir ein, dass Maarten Vandevoordt einen guten Rhythmus und gute Leistungen gebracht hat."

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 30 109:29 79
2 Borussia Dortmund 30 61:31 64
3 RB Leipzig 30 59:37 59
4 VfB Stuttgart 30 62:42 56
5 TSG 1899 Hoffenheim 30 59:44 54
6 Bayer 04 Leverkusen 30 60:41 52
7 SC Freiburg 30 44:48 43
8 Eintracht Frankfurt 30 55:57 42
9 FC Augsburg 30 38:54 36
10 1. FSV Mainz 05 30 36:45 34
11 1. FC Union Berlin 30 34:52 32
12 1. FC Köln 30 44:51 31
13 Borussia Mönchengladbach 30 36:50 31
14 Hamburger SV 30 33:48 31
15 SV Werder Bremen 30 35:53 31
16 FC St. Pauli 30 26:51 26
17 VfL Wolfsburg 30 41:66 24
18 1. FC Heidenheim 30 33:66 19

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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