RB Leipzig tütet Europa ein - und jetzt soll es nach ganz oben gehen!
Frankfurt/Leipzig - Wow, war das überzeugend! Trotz zahlreicher Umstellungen aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen lieferte RB Leipzig am Samstagabend beim Auswärtsspiel in Frankfurt (3:1) eine starke Leistung ab. Europa ist den Sachsen in der nächsten Saison damit nicht mehr zu nehmen. Jetzt soll es natürlich auch die Königsklasse sein.
17 Zähler Vorsprung haben die Rasenballer auf Platz 7, 16, sollte der SC Freiburg am Sonntag noch gewinnen.
Bei nur noch vier ausstehenden Spielen ist das aber egal, es würde so oder so für einen europäischen Wettbewerb in der kommenden Spielzeit reichen.
Die Vorgabe zu Saisonbeginn, dass die Roten Bullen wieder international spielen sollen, hat Trainer Ole Werner (37) also schon gepackt.
"Ich kann nur den Hut ziehen, wie meine Mannschaft heute gespielt hat. Es haben viele Spieler überzeugt, die lange Zeit nicht viel gespielt haben. Das war ein wichtiger Sieg", so der Coach stolz nach Abpfiff.
Besonders im zweiten Durchgang haben die Sachsen überhaupt nichts anbrennen lassen. Antonio Nusa (21) und Conrad Harder (21) machten zwei schöne Tore. Yan Diomande (19) überzeugte mit seinem nächsten Treffer schon in Durchgang eins.
"Wenn wir so weiter spielen, brauchen wir nicht auf die Konkurrenz schauen. Wir sind im Flow und machen es aktuell gut", so auch Ridle Baku (28) nach dem Frankfurt-Spiel selbstbewusst. Eng bleibt es aber weiterhin. Der VfB Stuttgart könnte mit einem Sieg in München am Sonntag wieder auf Platz drei rutschen. Die TSG Hoffenheim als Fünfter ist inzwischen aber schon fünf Zähler weg.
Rückkehrer bei RB Leipzig gegen Union Berlin wieder dabei?
Das Gute aus Leipziger Sicht: Die Rasenballer können schon am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen Union Berlin vorlegen und weiter Druck auf die Konkurrenz machen. Das vorletzte Heimspiel der Saison soll natürlich siegreich gestaltet werden.
Vielleicht dann ja sogar wieder mit einigen Jungs, die gegen Frankfurt noch gefehlt haben.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
