RB Leipzig trotz Niederlage in Madrid stolz: "Ich glaube, dass das auch für Real kein Spaß war"

Madrid/Leipzig - Am Ende setzte sich doch der Favorit durch. RB Leipzig hat am Mittwochabend das Champions-League-Spiel bei Real Madrid unglücklich mit 0:2 verloren. Dennoch zeigten sich die Sachsen in einer Form, auf der sich weiter aufbauen lässt.

Duell zweier Freunde: Antonio Rüdiger (29, 2.v.l.) fing nicht nur einmal den Ball von Stürmer Timo Werner (26) ab.
Duell zweier Freunde: Antonio Rüdiger (29, 2.v.l.) fing nicht nur einmal den Ball von Stürmer Timo Werner (26) ab.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"Es war ein intensives Spiel, indem wir uns für eine ordentliche und ansprechende Leistung einfach nicht belohnt haben. Ich finde, wir hätten mehr verdient gehabt! Über weite Teile der Partie haben wir es richtig gut gemacht", resümierte Leipzigs Coach Marco Rose (46) nach dem Spiel.

In der Tat waren die Sachsen in der ersten Halbzeit das bessere Team. Eine Großchance durch Christopher Nkunku (24) kurz vor der Halbzeit hätte das Spiel vermutlich sogar in eine andere Richtung drehen können.

So wurden die Roten Bullen gegen Ende der Partie aber immer müder, was die Königlichen mit zwei Treffern eiskalt ausnutzten. Rose war dennoch stolz auf seine Truppe: "Ich glaube, dass das auch für Real kein Spaß war. Sie mussten viel investieren, um dieses Spiel zu gewinnen."

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Dennoch stehen die Rasenballer nach zwei gespielten Champions-League-Partien nun mit null Punkten auf dem Konto da.

In den nächsten beiden Spielen gegen Celtic Glasgow braucht es fast schon zwei Siege, um europäisch überwintern zu können. Mittelfeldmann Emil Forsberg (30): "Wir haben jetzt zwei Niederlagen auf dem Konto, so wollten wir nicht in die Champions League starten. Aber es gibt noch einige Gruppenspiele."

RB Leipzigs Yussuf Poulsen feiert sein Comeback

Immerhin eine wirklich erfreuliche Sache gab es am Mittwoch aus Leipziger Sicht: Fast 100 Tage nach seiner Verletzung feierte Yussuf Poulsen (28) sein Comeback für den Bundesligisten.

Akzente konnte der Däne zwar nicht mehr setzen - aber immerhin lichtete sich damit das RB-Lazarett, das weiterhin mit Konrad Laimer (25), Lukas Klostermann (26) und Dani Olmo (24) besetzt ist.

Am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) geht es für die Sachsen bereits zum nächsten Auswärtsspiel. Dann heißt der Gegner Borussia Mönchengladbach.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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