Rose spricht über seinen Rauswurf bei RB Leipzig: "Werden nie erfahren, wie es unter uns weitergegangen wäre"

Leipzig - Im März 2025 hatte RB Leipzig genug von Marco Rose (49). Die Saisonziele waren akut in Gefahr. In der Champions League waren die Rasenballer krachend gescheitert. Genau auf diese Zeit blickt der gebürtige Leipziger nun zurück.

Für Marco Rose (49) war im März 2025 bei RB Leipzig nach zweieinhalb Jahren Schluss.  © PICTURE POINT , Fotograf: Ralf Ibing

Im Interview mit der "LVZ" berichtet der 49-Jährige davon, dass er vor allen Dingen viel Dankbarkeit und Stolz empfindet, wenn er auf die zweieinhalb Jahre bei den Sachsen schaut.

"Wir hatten viele besondere Momente am Cottaweg, im Stadion, in meiner Heimatstadt Leipzig. Haben schwierige Situationen gemeistert, als Team und Club funktioniert, den Pokal und den Ligapokal geholt. Ich habe den Verein auf Platz zwölf übernommen, wir hatten eine Phase mit 18, 19 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage, Real Madrid in Madrid am Haken", erzählt der Fußballlehrer in erster Linie von seinen Erfolgen.

Doch in der Saison 2024/25 funktionierte so einiges nicht mehr. Gerade die schwachen Auftritte in der Königsklasse taten richtig weh.

RB Leipzig RB Leipzig offenbar ganz scharf auf diesen Niederländer!

Dass das nicht unbedingt am Coach lag, macht auch die Tatsache klar, dass sein Nachfolger Zsolt Löw (47) das Ruder mit der Mannschaft auch nicht mehr herumreißen konnte und gar das internationale Geschäft komplett verpasste.

Hätte man Rose mit seinem Team also einfach weiterarbeiten lassen sollen? "Ja, wir hatten Probleme, die ich mit meinem Trainerteam und der Mannschaft gerne gelöst hätte. Wir werden nie erfahren, wie es unter uns weitergegangen wäre, wir standen im Pokalhalbfinale und auf Platz sechs mit drei Punkten Rückstand auf unser Ziel Champions League."

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Zsolt Löw (49) schaffte nach dem Rose-Rauswurf mit den Rasenballern auch nicht mehr die Wende.  © Picture Point / Gabor Krieg

Marco Rose vor neuer großer Aufgabe beim AFC Bournemouth

Rose genehmigte sich schließlich eine Pause und beobachtete über ein Jahr lang den Markt. Seit dem 1. Juli ist der Leipziger aber neuer Trainer des AFC Bournemouth in der Premier League.

"Ich bin ein Kind der Bundesliga, mag den Wettbewerb, die Stadien, die Fans. Und trotzdem wollte ich raus aus der Komfortzone, rein in die intensivste Liga der Welt. Anderes Land, andere Kultur und Fußball-Kultur, andere Sprache. Das ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue."

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