Völlig unzufrieden bei RB Leipzig: Will er trotzdem bleiben?
Leipzig - Johan Bakayoko (22) kam im vergangenen Sommer mit großen Vorschusslorbeeren zu RB Leipzig, sollte auf dem rechten Flügel für ordentlich Betrieb sorgen. Das klappte auch kurzzeitig. Inzwischen ist der Belgier aber nur noch Bankdrücker.
Trotzdem soll es bei den Roten Bullen aktuell keine Gedanken geben, den Torjäger abzugeben. Laut "Sky" sind Spieler- und Vereinsseite zwar unzufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Verschiedene Szenarien könnten aber dazu führen, dass Bakayoko doch wieder wichtig wird.
Dazu muss man erst einmal die Gründe identifizieren, warum der 22-Jährige im Moment maximal als Joker eingesetzt wird.
Da wäre in erster Linie Teamkollege Yan Diomande (19). Der Überflieger der diesjährigen Bundesliga-Saison ist aktuell eines der großen Aushängeschilder der Rasenballer. Dass der Ivorer aber so durch die Decke gehen würde, damit war in Leipzig nicht zu rechnen.
Außerdem zog sich Bakayoko im Dezember eine Muskelverletzung zu, die ihn einige Wochen aus dem Rennen brachte. Seitdem will es nicht mehr so richtig klappen mit dem Belgier.
In den Kurzeinsätzen, die er seitdem von Trainer Ole Werner (37) bekommen hat, konnte er sich nicht beweisen. In den vorigen beiden Partien blieb er gar über die komplette Spielzeit auf der Bank - enttäuschend.
Was verändert sich im Sommer bei RB Leipzig?
Da Diomande und auch Antonio Nusa (20) auf der linken Seite nicht zu 100 Prozent über den Sommer hinaus in Leipzig bleiben werden, könnte sich die Startelf-Tür für Bakayoko möglicherweise aber recht schnell wieder öffnen. Dass er qualitativ grundsätzlich das Zeug hat, sehr wichtig zu sein, hat er in einigen Auftritten ja bewiesen.
Gegen Mainz und Wolfsburg schoss er jeweils die entscheidenden Tore. Im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus platzierte er einen Schuss extrem stark unten rechts im Kasten. So oder so: im Sommer werden die Karten möglicherweise neu gemischt.
Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag
