Überraschender Wechsel zur Konkurrenz: Darum platzte die Hoti-Rückkehr zu Dynamo

Dresden - Diese Wende im Poker um Andi Hoti (22) hat wohl niemand kommen sehen: Anstatt bei Dynamo Dresden unterschrieb der Innenverteidiger am Deadline Day plötzlich bei Eintracht Braunschweig.

Beim 1. FC Magdeburg wurde Andi Hoti (22) nicht glücklich. Nun versucht er sein Glück bei Eintracht Braunschweig.
Beim 1. FC Magdeburg wurde Andi Hoti (22) nicht glücklich. Nun versucht er sein Glück bei Eintracht Braunschweig.  © Robert Michael/dpa

Bis zuletzt hatte die SGD versucht, eine Einigung mit dem 1. FC Magdeburg zu erzielen, wie Sportchef Sören Gonther (39) gegenüber TAG24 erklärte.

"Wir haben uns seit Ende Dezember bis gestern Mittag mit Andi beschäftigt", sagte der 39-Jährige am Tag nach dem Deadline Day.

Dabei war es nicht um eine weitere Leihe des Innenverteidigers wie schon vor einem Jahr gegangen, sondern um einen fixen Transfer.

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So hätte die SGD mit Hoti Planungssicherheit gehabt, schließlich spielt das aktuelle Innenverteidiger-Duo Thomas Keller (26) und Julian Pauli (20) nur auf Leihbasis bei den Schwarz-Gelben und kehrt im Sommer zu seinen jeweiligen Stammvereinen 1. FC Heidenheim und 1. FC Köln zurück.

Man habe Magdeburg ein "sehr, sehr gutes Angebot" unterbreitet, alle Parameter für einen Wechsel Hotis nach Dresden seien erfüllt gewesen. Am Ende habe Magdeburg den Transfer aber verwehrt, erzählte Gonther: Der FCM habe ein Problem mit Dynamo gehabt.

Sören Gonther (39) bemühte sich bis zuletzt um Andi Hoti, blieb allerdings erfolglos.
Sören Gonther (39) bemühte sich bis zuletzt um Andi Hoti, blieb allerdings erfolglos.  © Robert Michael/dpa

Dynamo Dresden: Poker um Andi Hoti findet überraschendes Ende

In Schwarz-Gelb wird Andi Hoti erst einmal nicht mehr auflaufen.
In Schwarz-Gelb wird Andi Hoti erst einmal nicht mehr auflaufen.  © Lutz Hentschel

Damit findet die Transfer-Posse um den 22-Jährigen nun ein unerwartetes Ende.

Dynamo hätte den Innenverteidiger schon nach dem Ende der Leihe im vergangenen Sommer gerne geholt, ein Transfer scheiterte jedoch am Veto der Magdeburger.

Trotz der Transfersperre schmorte Hoti schließlich ein halbes Jahr auf der Bank und der Tribüne und wurde vor dem Trainingslager sogar freigestellt. Dennoch scheiterte ein Wechsel nach Dresden erneut - stattdessen treffen die Schwarz-Gelben kurz vor Saisonende beim Duell mit Braunschweig auf ihren Ex-Spieler.

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Für Gonther ist das Thema Hoti jetzt aber endgültig abgeschlossen. Er sei "sehr zufrieden" mit den Innenverteidigern der SGD, betonte Dresdens Geschäftsführer Sport.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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