Dynamo-Noten gegen Hertha: Chancen-Verwertung als Schwachstelle
Dresden - Das Ergebnis spielt nach dieser Partie eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Fast über das ganze Spiel hinweg stand man unter dem Eindruck der Krawalle, die "Fans" von Dynamo Dresden und Hertha BSC sich geliefert hatten. Gespielt wurde trotzdem – aus Dynamos Sicht ziemlich unglücklich, die Partie endete 0:1. Die TAG24-Noten.
Tim Schreiber: Führte sich leicht unglücklich mit dem Ball am Fuß ein, war dafür aber umso sicherer bei seiner Kernaufgabe. Die Kopfball-Bogenlampe beim 0:1 konnte er nicht halten. TAG24-Note: 2
Jonas Sterner: Anfangs mit zwei zu leichten Ballverlusten, dann hatte er sich gefangen. Seine besten Szenen hatte der Außenverteidiger nach der Pause, als er mit zwei guten Schüssen (72./90.+1) am Hertha-Keeper scheiterte. Note: 3
Julian Pauli: Glück und Pech bei seinem Ballverlust in der 61. Minute. Glück, weil das Foul gegen Fabian Reese gepfiffen wurde. Pech, weil es mächtig Schmerzen im Knie gab. Sonst erledigte er seine Aufgabe ordentlich. Note: 3
Thomas Keller: Solide bis zu einem Zweikampf in der 64. Minute, als Dawid Kownacki ihn einmal abkochte. Glück: Der Berliner schloss überhastet weit vorbei ab. Bis dahin mit Pauli zusammen fast alles im Griff. Note: 3
Alexander Rossipal: Besonders im ersten Durchgang so einige gute Flanken von links. Beim 0:1 mit Pech, dass der Kopfball von Marten Winkler auf seinem Hinterkopf landet. So aber das Eigentor. Note: 3
Robert Wagner: Mega-Grätsche in der 27. Minute im Strafraum gegen Josip Brekalo, knapp eine Minute später aber dann mit dem unglücklichen Foul im Niemandsland des Platzes: fünfte gelbe Karte. Ging vielleicht auch deswegen beim 0:1 nicht mehr ordentlich auf Flankengeber Reese. Natürlich mit 12,9 km der Dauerläufer. Note: 3
Bei Dynamo Dresden drückte der Schuh in Sachen Toreschießen
Kofi Amoako (bis 90.): Nur zwei Minuten vor Wagner holte sich auch der zweite defensive Mittelfeldspieler den fünften gelben Karton ab. In der 62. Minute mit einer Mega-Flanke auf Ben Bobzien, die hätte ein Tor verdient gehabt. Note: 2
Niklas Hauptmann (bis 81.): Auch noch nach seiner Auswechslung der Dresdner, mit den meisten gewonnenen Zweikämpfen. 14 hatte lange keiner auf dem Platz, am Ende aber noch Berlins Deyovaisio Zeefuik. Wie immer Antreiber und Ideengeber. Note: 2
Jason Ceka (bis 64.): Unauffällig bis zu seiner Auswechslung. Forderte und bekam gerade im ersten Durchgang immer wieder Bälle, viel inszenieren konnte er aber nicht. Note: 4
Vincent Vermeij (bis 81.): Der war einfach nicht gut geschossen! In der 77. Minute per Elfmeter die Führung auf den Fuß, aber dankbar für Keeper Tjark Ernst abgeschlossen. Sein einziger Abschluss in dem Spiel - der Unglücksrabe! Note: 5
Ben Bobzien: Er allein hätte das Spiel entscheiden können. Kurz vor der Pause (45.) mit der Chance zur Führung, doch er verpasste nach Hereingabe von Rossipal. In der 62. Minute muss er treffen, traf aber ebenfalls nicht wie bei seinem Kopfball (65.). Note: 3
Jakob Lemmer (ab 64.): Gerade in den ersten zehn bis 15 Minuten nach seiner Einwechslung brachte er frischen Wind und gefährliche Flanken über die rechte Seite rein. Nur abnehmen wollte die keiner. Note: 2
Luca Herrmann (ab 81.): -
Christoph Daferner (ab 81.): -
Nils Fröling (ab 90.): -
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Titelfoto: Lutz Hentschel

