Kann Dynamo gegen Bochum wieder auf ihn setzen? Das sagt Niklas Hauptmann zu seiner Verletzung

Dresden - Das 2:0 beim 1. FC Nürnberg hat Niklas Hauptmann (29) auf dem heimischen Sofa verfolgt. Eine schmerzende Schulter hat ihn zu einer Pause gezwungen. Am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Bochum möchte er wieder dabei sein. Das sagte er bei "Schwarz-Gelb - der Dynamo-Podcast" am Dienstagabend im Rudolf-Harbig-Stadion.

Niklas Hauptmann (29) verletzte sich im Spiel gegen Hertha BSC an der Schulter.  © IMAGO / Steinsiek.ch

Es geht auch einmal ohne ihn, das haben die Jungs in Franken gezeigt. Aber mit ihm fühlt sich jeder Dynamo-Fan noch ein Stück wohler. "Haupe" ist der Unterschiedsspieler, mit fünf Toren und sieben Vorlagen bester Scorer des Teams.

Er hofft, dass es am Samstag klappt. Passiert ist es im Spiel gegen die Hertha (0:1) nach einem Foul von Toni Leistner (35). "Mit 'Leiste' ist alles klar. Wir haben schon nach dem Spiel geredet", so Hauptmann.

Er hatte schon vor Nürnberg alles probiert, aber es ging nicht. "Wichtig ist, dass man gewisse Bewegungen mit dem Arm machen kann. Das fängt im Alltag mit An- und Ausziehen an. Und letzte Woche war es einfach so, dass es keinen Sinn gemacht hätte", erklärte er: "Aber mir geht's besser und natürlich ist Samstag auch für mich das Ziel."

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Am Dienstag stand er zum ersten Mal wieder auf dem Trainingsplatz, hat aber noch nicht alle Übungen mitgemacht.

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Mit "Übeltäter" Toni Leistner (35), der Hauptmann gefoult hatte, ist alles geklärt.  © Lutz Hentschel

Hauptmann will nicht nur schnellstmöglich auf den Platz zurück, sondern hat auch ein spezielles Ziel

Am Dienstag kehrte Hauptmann (r.) auf den Platz zurück, absolvierte Teile des Mannschaftstrainings.  © Lutz Hentschel

"Ohne Gegnerkontakt, ohne Zweikämpfe. Das heißt, wir müssen schon noch abwarten. Aber ja, wie gesagt, die Bewegung ist wieder da. Über den Schmerz kann man auch drüber gehen. Und jetzt gucken wir einfach die nächsten Tage, wie es sich entwickelt", blickte er optimistisch nach vorn.

In Bochum dabei zu sein, ist ein Ziel von ihm. Zwei weitere hat er noch: der Klassenerhalt und ohne fünfte Gelbe Karte durchzukommen. "Das wäre schön. Aber das Mittelfeld ist so eine Zone, wo das schnell mal passieren kann. Ich werde aber definitiv nicht zurückziehen, nur um die Karte nicht zu bekommen", so der 29-Jährige.

Zuschauen möchte er aber auch nicht mehr. Das hat ihm am Samstag gereicht. "Ganz schwer", sagte er: "Am liebsten schaue ich es dann tatsächlich auch alleine und versuche mich dann im schlimmen Momenten auch einfach mal abzulenken, um zum Beispiel Kaffee zu machen."

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Den braucht er am Samstag hoffentlich erst nach den 90 Minuten mit ihm.

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