Von Nürnberg nach Dresden: Dynamo holt Manuel Schäffler!

Dresden - Die SG Dynamo Dresden ist auf der Suche nach einem Ersatz für Christoph Daferner (24) fündig geworden! Angreifer Manuel Schäffler (33) wechselt vom 1.FC Nürnberg nach Elbflorenz.

Lässig mit weißem Cap auf dem Kopf kam Manuel Schäffler (33) in Dresden an. Am Donnerstagnachmittag wird er ins Training einsteigen.
Lässig mit weißem Cap auf dem Kopf kam Manuel Schäffler (33) in Dresden an. Am Donnerstagnachmittag wird er ins Training einsteigen.  © SG Dynamo Dresden/Dennis Hetzschold

Das gab der Verein am Donnerstagmittag bekannt.

Der 33-Jährige hat nach seiner sportmedizinischen Untersuchung einen Zweijahresvertrag bis Juni 2024 unterschrieben.

Schäffler, bringt die Erfahrung aus gut 400 Zweit- und Drittligaeinsätzen mit, in denen er 113 Tore erzielte.

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"Wir sind sehr glücklich, dass sich Manuel Schäffler – trotz verschiedener Angebote aus der 2. Bundesliga, der 3. Liga und dem Ausland – für die SG Dynamo Dresden entschieden hat", sagte Dynamo-Sportgeschäftsführer Ralf Becker (51).

Der 33-Jährige freut sich auf seine Zeit bei Dynamo und will den Wiederaufstieg packen.

"Auf die Zeit bei der SG Dynamo Dresden habe ich richtig Bock – umso glücklicher bin ich, dass der Wechsel nun endlich über die Bühne gegangen ist. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, damit dieser große Traditionsverein mit seinen leidenschaftlichen Fans schnellstmöglich in die 2. Bundesliga zurückkehren kann", sagte der Stürmer zu seinem Wechsel.

Manuel Schäffler tritt bei Dynamo Dresden die Nachfolge von Christoph Daferner an

Tim Knipping (29) freut sich extrem über Neuzugang Manuel Schäffler (33).
Tim Knipping (29) freut sich extrem über Neuzugang Manuel Schäffler (33).  © Lutz Hentschel

Schäffler wird in Dresden die Rückennummer 33 tragen, tritt damit das Erbe von Christoph Daferner an, der vor wenigen Wochen zum 1.FC Nürnberg wechselte.

Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Drittliga-Auftakt am Samstag gegen 1860 München (14 Uhr/ live in der ARD und Magenta Sport) hielt sich Dynamo-Trainer Markus Anfang (48) die Frage offen, ob er künftig die Entscheidung zwischen Schäffler oder Stefan Kutschke (33) treffen muss, oder ob er mit zwei Stürmern spielen wird.

Womöglich rückt Schäffler gegen die Löwen sogar schon in die Startelf der SGD, obwohl er noch kein Training bei den Schwarz-Gelben absolvieren konnte, da Kutschke an Corona erkrankt ist. "Wir haben extra die Einheit verlegt, damit er teilnehmen kann", sagt Anfang über Schäffler.

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Am Mittwoch war der Coach mit seinem Neuzugang und dessen Berater beim Italiener essen. "Wir haben uns normal ausgetauscht, hatten vorher natürlich schon viel telefoniert. Ich bin damals nach Kiel gekommen, als er gerade weg ist", so Anfang.

Heißt auch, dass Sportchef Ralf Becker, der ebenfalls in Kiel arbeitete, den Stürmer bereits bestens kannte. Kapitän Tim Knipping (29) ist extrem froh, dass er Schäffler nun nicht mehr verteidigen muss, sondern in den eigenen Reihen weiß. "Er ist ein extrem unangenehmer, ekelhafter, robuster und köstlich starker Spieler. Er wird uns extrem weiterhelfen. Er kann die Bälle gut festmachen und weiterleiten und es ist wichtig für uns, dass er für Entlastung sorgen kann", so der Spielführer.

Gut möglich, dass die beiden bereits am Samstag gemeinsam auf dem Rasen stehen.

Titelfoto: SG Dynamo Dresden/Dennis Hetzschold

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