Handball-EM live: Sperre! Kein Wiedersehen mit Deutschland-Schreck

Dänemark, Schweden und Norwegen - Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer läuft auf Hochtouren.

Bis zum 1. Februar spielen 24 Mannschaften in den drei Austragungsländern Dänemark, Schweden und Norwegen um die Krone. Mit dabei ist auch die deutsche Auswahl, die auf das erste EM-Edelmetall seit dem Gold-Triumph vor exakt zehn Jahren hofft.

Zum Auftakt der Vorrunde setzte sich das DHB-Team gegen Österreich durch, was dem Team von Bundestrainer Alfred Gislason (66) vorerst die Tabellenführung in der Gruppe sicherte. Gegen Serbien folgte jedoch eine überraschende Niederlage, obwohl die DHB-Auswahl zur Halbzeit noch mit vier Toren führte. Mit einem abschließenden Sieg gegen Spanien sicherte sich die Mannschaft schließlich den Einzug in die Hauptrunde.

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21. Januar, 15.30 Uhr: Deutschland-Schreck für Duell gegen DHB gesperrt

Gute Nachricht für das DHB-Team vor dem Duell gegen Portugal am Donnerstag! Der europäische Handballverband EHF hat den portugiesischen Kreisläufer Victor Iturriza (35) für eine Partie gesperrt, er kann somit nicht gegen Deutschland auf die Platte gehen.

Iturriza hatte vor einem Jahr mit sieben Treffern entscheidend dazu beigetragen, dass Portugal Deutschland im WM-Viertelfinale mit einem 31:30-Sieg nach Verlängerung nach Hause geschickt hatte.

Beim Sensationssieg der Portugiesen gegen Dänemark am Dienstagabend hatte der 35-Jährige für ein Foul an Dänemarks Superstar Mathias Gidsel kurz vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Zeitstrafe und damit die Rote Karte gesehen.

Anders als im Fußball zieht das allerdings nicht automatisch eine Sperre für das nächste Spiel nach sich. Doch weil die Disziplinarkommission der EHF die Aktion prüfte und dabei zu dem Schluss kam, sie sei "grob fahrlässig und gefährlich" gewesen, wurde Iturriza wegen "schwerwiegenden unsportlichen Verhaltens" für das Deutschland-Spiel ausgeschlossen.

Victor Iturriza (35, l.) war vor einem Jahr bei der WM Teil der Mannschaft, die Deutschland im Viertelfinale aus dem Turnier gekegelt hatten.
Victor Iturriza (35, l.) war vor einem Jahr bei der WM Teil der Mannschaft, die Deutschland im Viertelfinale aus dem Turnier gekegelt hatten.  © Soeren Stache/dpa

21. Januar, 7.15 Uhr: Dänemark verliert, deshalb spielt Deutschland jetzt gegen Portugal

Am Montagabend hat Top-Favorit Dänemark überraschend das letzte Vorrunden-Spiel gegen Portugal mit 29:31 (11:12) verloren, deshalb trifft die DHB-Auswahl in der Hauptrunde nun als Erstes auf Portugal.

Am Donnertag steigt das Spiel bereits um 15.30 Uhr: Auch die weiteren Termine stehen nun fest: Am Samstag gegen Norwegen ist Anwurf um 20.30 Uhr, am Montag gegen Dänemark um 20.30 Uhr und am Mittwoch (28. Januar) gegen Frankreich um 18 Uhr.

Angesichts der Gegner sprach Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton von einer absoluten "Todesgruppe". "Das verspricht Hitchcock-Klassiker im Zwei-Tages-Rhythmus", erklärte er.

Deutschland, Portugal und Frankreich nehmen als Sieger ihrer Vorrunden-Gruppen jeweils zwei Punkte mit in die Hauptrunde. Die zwei bestplatzierten Teams stehen im Halbfinale, die Drittplatzierten spielen Platz fünf aus.

In der anderen Hauptrunden-Gruppe kämpfen Schweden, Kroatien, Slowenien, Schweiz, Island und Ungarn ums Halbfinale.

Mit den Portugiesen haben die Deutschen noch eine Rechnung offen. Vor einem Jahr schieden sie bei der WM gegen das Team aus.
Mit den Portugiesen haben die Deutschen noch eine Rechnung offen. Vor einem Jahr schieden sie bei der WM gegen das Team aus.  © Soeren Stache/dpa

20. Januar, 7.47 Uhr: So geht es für die DHB-Auswahl jetzt in der Hauptrunde weiter

Nach dem Sieg gegen Spanien geht es für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) schon am Donnerstag in der Hauptrunde weiter.

Wer in zwei Tagen der Gegner sein wird, wird erst am Dienstagabend ermittelt. Fest steht, dass Deutschland am Samstag (24. Januar) gegen Norwegen spielt und am kommenden Montag (26. Januar) auf Frankreich trifft. Auch der Gegner für das letzte Hauptrundenspiel am Mittwoch nächste Woche (28. Januar) steht noch nicht fest.

In der Gruppe B entscheiden sich die Platzierungen und damit die deutschen Gegner. Dänemark, Portugal und Nordmazedonien kommen infrage. Die genauen Anwurfzeiten stehen noch nicht fest.

Noch steht nicht fest, gegen wen das deutsche Team am Donnerstag im ersten Hauptrundenspiel ran muss.
Noch steht nicht fest, gegen wen das deutsche Team am Donnerstag im ersten Hauptrundenspiel ran muss.  © Sina Schuldt/dpa

19. Januar, 22.06 Uhr: Abpfiff! Deutschland steht in der nächsten Runde

Schluss, das Spiel ist vorbei.

Deutschland bezwingt den zweifachen Europameister mit 34:32 und zieht damit als Gruppensieger in die EM-Hauptrunde ein.

Aufatmen! Deutschlands Renars Uscins (23, M.) & Co. haben die EM-Hauptrunde erreicht.
Aufatmen! Deutschlands Renars Uscins (23, M.) & Co. haben die EM-Hauptrunde erreicht.  © Sina Schuldt/dpa

19. Januar, 22.01 Uhr: Deutsche Handballer vor Einzug in EM-Hauptrunde

Das muss es doch jetzt aber gewesen sein!

Kurz vor dem Schluss erhöht Uscins auf 33:29. War das die Vorentscheidung?

19. Januar, 21.56 Uhr: DHB-Auswahl mit Drei-Tore-Führung

Rund drei Minuten sind hier noch zu gehen.

Deutschland führt mit drei Toren - und das Ticket für die nächste Runde rückt langsam aber sicher in greifbare Nähe.

19. Januar, 21.52 Uhr: Time-out vor Schlussphase

30:27 für das DHB-Team!

Bundestrainer Gislason reagiert zum Start der Schlussphase mit einer Auszeit. Das Team richtet den Fokus nun voll auf die letzten Minuten.

19. Januar, 21.44 Uhr: Deutschland winkt Einzug in die EM-Hauptrunde

Die Gislason-Mannschaft liegt weiter vorne, noch knapp eine Viertelstunde zu spielen.

Damit ist die Mannschaft, Stand jetzt, Gruppenerster und sicher in der EM-Hauptrunde.

19. Januar, 21.37 Uhr: Spanier schnuppern am Ausgleich

Deutschland führt weiterhin mit drei Toren, doch Spanien bleibt dran.

Mit zwei spektakulären Paraden hält DHB-Keeper Späth die Iberer jedoch weiter auf Distanz, 23:20.

19. Januar, 21.29 Uhr: Drei-Tore-Führung für Deutschland

18:15! Deutschland baut die Führung auf drei Tore aus.

Knorr zieht den Arm um den Verteidiger, zündet eine Fackel in die Maschen.

Dennoch ist Vorsicht geboten, denn gegen Serbien hatte man zuletzt vier Tore Vorsprung und verlor am Ende das Spiel.

Voller Einsatz! DHB-Akteur Juri Knorr (25, l.) behauptet sich gegen Spaniens Javier Rodriguez Moreno (23).
Voller Einsatz! DHB-Akteur Juri Knorr (25, l.) behauptet sich gegen Spaniens Javier Rodriguez Moreno (23).  © Sina Schuldt/dpa

19. Januar, 21.24 Uhr: Weiter geht's in Herning

Die Pause ist vorbei.

Der zweite Durchgang wurde soeben angepfiffen.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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