Neuer Trainer! Haber soll den HC Elbflorenz auf ein anderes Level heben

Dresden - Er war am Donnerstag schon mal für einige Stunden an seinem neuen Arbeitsplatz, ab Juli ist er dann langfristig in Dresden: Andre Haber (36), zuletzt Trainer beim Bundesligisten SC DHfK Leipzig, wird mit der neuen Saison Cheftrainer des HC Elbflorenz.

HCE-Präsident Uwe Saegeling (56) mit dem aktuellen Trainer Rico Göde (40) und seinem Nachfolger Andre Haber (36, v.l.n.r.).
HCE-Präsident Uwe Saegeling (56) mit dem aktuellen Trainer Rico Göde (40) und seinem Nachfolger Andre Haber (36, v.l.n.r.).  © Lutz Hentschel

Am Donnerstag wurde er in der BallsportARENA offiziell vorgestellt. Haber erhält beim Zweitligisten einen Drei-Jahresvertrag bis 2026.

"Wir wollen mit dieser sehr attraktiven Personalie den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen", sagte Vereinspräsident und Hauptsponsor Uwe Saegeling (56). Und sprach von einem "neuen Level".

Doch das Wort Aufstieg wollte Saegeling nicht in den Mund nehmen: "Wir müssen zuallererst für erfolgreichen Handball sorgen, um die Halle wieder voll zu bekommen."

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Haber, der sich bei seiner Vorstellung im schwarzen Elbflorenz-Shirt präsentierte, betonte:

"Die Mannschaft hat großes Potenzial. Das hat sie mit zwei spannenden Pokalspielen gegen Erstligisten und einem Sieg beim Tabellenführer in Balingen gezeigt. Der nächste Schritt ist, für Stabilität zu sorgen. Die braucht es, um ein Spitzenteam in der zweiten Liga zu werden. Ich habe richtig Lust, wieder an der Seitenlinie zu stehen."

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Andre Haber (36) trainierte zuletzt in der Bundesliga den SC DHfK Leipzig.
Andre Haber (36) trainierte zuletzt in der Bundesliga den SC DHfK Leipzig.  © Lutz Hentschel

Haber war zuletzt vier Jahre Cheftrainer beim Bundesligisten SC DHfK. Nach einer Negativserie mit nur vier Punkten aus acht Spielen wurde er dann aber im Oktober 2022 beurlaubt.

Eine schwarze Serie mit nur zwei Zählern (Remis) aus neun Spielen hatte im Herbst auch der HC Elbflorenz, der allerdings an seinem Coach Rico Göde (40) festhielt.

Der wird die Mannschaft, die aktuell nur auf Platz 14 rangiert und Freitagbend bei Schlusslicht Würzburg antritt, bis zum Saisonende weiter trainieren. Ab Sommer übernimmt der 40-Jährige die Funktion des Sportlichen Leiters und damit die Nachfolge von Karsten Wöhler (48), von dem sich der Verein jetzt getrennt hat, nachdem es "unterschiedliche Auffassungen um die künftige Ausrichtung" gegeben hatte.

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Offen ist, wer in Zukunft die Akquise und Sponsoren-Betreuung übernimmt, die ebenfalls in Wöhlers Händen lagen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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