DSC in der Krise! Waibl macht klar: "Wir müssen da jetzt durch!"

Dresden - "Die Mannschaft war niedergeschlagen und sehr traurig. Ich habe versucht, die Mädels wieder aufzubauen", sagte DSC-Chefcoach Alex Waibl (55) nach der bitteren 1:3-Niederlage (25:17, 21:25, 24:26, 18:25) beim USC Münster.

Fünf Tage nach seinem 55. Geburtstag hatte Trainer Alexander Waibl mit seinem DSC in Münster nichts zu feiern. Eher wachsen die Sorgenfalten auf seiner Stirn.
Fünf Tage nach seinem 55. Geburtstag hatte Trainer Alexander Waibl mit seinem DSC in Münster nichts zu feiern. Eher wachsen die Sorgenfalten auf seiner Stirn.  © Lutz Hentschel

Es war die dritte Nullnummer in Folge nach zwei 0:3-Pleiten gegen Schwerin und in Vilsbiburg.

Im ersten Durchgang hatten Jennifer Janiska & Co. klar dominiert, viel Druck mit den Aufschlägen gemacht. Doch der USC, dem am Anfang wenig gelang, steigerte sich und gewann den zweiten Akt.

"Der dritte Satz war entscheidend für den Ausgang des Spiels", erklärte Waibl. Seine Schützlinge hatten 24:23 geführt, mussten sich nach einer umstrittenen Schiri-Entscheidung aber letztlich mit 24:26 geschlagen geben. Entscheidend zudem für den Ausgang der Partie:

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Münster hatte mit Bundesliga-Topscorerin Iris Scholten (25 Punkte) die überragende Spielerin auf der Diagonalen. Erfolgreichste Punktesammlerin beim DSC war Mittelblockerin Monique Strubbe (16).

"Kämpferisch kann ich den Mädels keinen Vorwurf machen, sie haben alles probiert, alles reingehauen. Wir waren in Münster schon besser als die Woche zuvor in Vilsbiburg", erklärte Waibl.

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Und fügte an: "Keiner hat Bock auf drei Niederlagen nacheinander. Ich kann mich an so eine Serie auch nicht erinnern. Aber wir müssen da jetzt durch. Wir müssen weiter arbeiten. Wir haben jetzt eine Woche Zeit bis zum Heimspiel gegen Stuttgart, zwei sind es bis zu den Play-offs.

Noch ist der DSC Tabellen-Vierter. Aber von Platz vier bis sechs ist am letzten Hauptrunden-Spieltag noch alles möglich. Die Verfolger Wiesbaden und Münster sind in Lauerstellung.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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