Bei Olympia lief sie mit Bandscheiben-Vorfall: Biathlon-Weltmeisterin muss schon wieder unters Messer

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Prag (Tschechien) - Sie kommt einfach nicht wieder auf die Beine! Die frühere Biathlon-Weltmeisterin Markéta Davidová (29) musste schon zum zweiten Mal in Folge ihren Winter vorzeitig abbrechen, beide Male war ein Bandscheibenvorfall für die Zwangspause verantwortlich. Jetzt musste sich die Tschechin wieder unters Messer legen.

Markéta Davidová (29) muss nach der zweiten Seuchen-Saison in Folge schon wieder operiert werden.
Markéta Davidová (29) muss nach der zweiten Seuchen-Saison in Folge schon wieder operiert werden.  © KERSTIN JOENSSON / AFP

Wie der tschechische Biathlon-Verband mitteilte, habe der zweite Bandscheibenvorfall der 29-Jährigen eine erneute Operation erforderlich gemacht, die im Universitätskrankenhaus Motol in Prag durchgeführt worden sei.

"Ich habe die Untersuchungsergebnisse mit mehreren Ärzten besprochen, und alle waren sich einig, dass eine Operation notwendig ist", sagte Davidová selbst und erklärte den Prozess der OP: "Dabei wurde die Stelle des Bandscheibenvorfalls durch ein Implantat ersetzt und gleichzeitig wurden die Wirbel mit Schrauben stabilisiert."

Nun stünden ihr sechs Wochen Bettruhe bevor, damit die Wirbel richtig zusammenwachsen können: "Danach hoffe ich, langsam mit der Rehabilitation beginnen zu können."

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Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Rücken der viermaligen Weltcup-Siegerin einen Strich durch die Rechnung macht.

Schon in der Saison 2024/25 hatte Davidová monatelang mit Rückenproblemen gekämpft, die sich schließlich als Bandscheibenvorfall herausgestellt hatten. Der Versuch, diesen konservativ zu behandeln, schlug fehl, sie musste ihren Winter vorzeitig beenden und sich operieren lassen.

Markéta Davidová startete mit Bandscheibenvorfall bei den Olympischen Spielen

Den Sprint in Antholz beendete Marketa Davidova auf dem 81. Platz. Es war ihr vorerst letzter Start bei der Biathlon-Elite.
Den Sprint in Antholz beendete Marketa Davidova auf dem 81. Platz. Es war ihr vorerst letzter Start bei der Biathlon-Elite.  © FRANÇOIS-XAVIER MARIT / AFP

Gerade einmal fünf Monate nach der Operation nahm sie schon wieder an einem Show-Wettkampf teil, dem City Biathlon in Dresden, und startete normal in die Olympia-Saison.

Doch schon im Januar klagte die Tschechin wieder über enorm starke Rückenschmerzen – an derselben Stelle wie zuvor wurde ein weiterer Bandscheibenvorfall festgestellt, nur größer als im Jahr zuvor.

Trotzdem versuchte Davidová noch, bei den Olympischen Spielen an den Start zu gehen, beschloss aber nach zwei Rennen in Antholz, die sie mit enormen Schmerzen und schwachen Ergebnissen absolvierte, dass sie auch diese Saison beenden müsse.

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"Ich habe meiner Mutter nach dem heutigen Rennen versprochen, dass alles gut wird. Und das möchte ich auch halten", hatte die 29-Jährige nach ihrem vorerst letzten Start auf Weltcupniveau auf Instagram geschrieben – nun hat die Einzel-Weltmeisterin von 2021 den nächsten Schritt auf dem Weg zu ihrer Genesung genommen.

Titelfoto: FRANÇOIS-XAVIER MARIT / AFP

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