Eispiraten-Coach Tuores bemängelt fehlendes Zutrauen
Crimmitschau - Nach sechs Heimsiegen in Serie erwiesen sich die Krefeld Pinguine als eine Nummer zu groß für die Eispiraten. Was Coach Jussi Tuores (36) grämte, war, wie die Niederlage zustande gekommen war.
"Uns fehlte der Glaube daran, dieses Spiel gewinnen zu können. Das müssen wir schleunigst angehen und ich meiner Mannschaft helfen, sich auf so ein Spiel besser vorzubereiten", schätzte Tuores das 1:3 gegen den Spitzenreiter ein.
Er bemängelte, dass man zu ängstlich gespielt habe und Krefeld so nicht beizukommen sei. In zehn Versuchen wäre das Ergebnis zehnmal dasselbe gewesen.
Sein Gegenüber Thomas Popiesch (60) sagte: "Wir wussten aus den vergangenen Partien, dass uns eine gut strukturierte Mannschaft erwartet. Wir durften uns wenig Fehler erlauben."
Und das taten die Krefelder, die immer irgendwie einen Stock oder das Bein dazwischen bekamen.
Eispiraten am Sonntag wieder gefordert
Die Paradereihe um Goldhelm Corey Mackin (30), der am Freitag in Kaufbeuren noch doppelt genetzt hatte, war komplett abgemeldet. Und das einzige Eispiraten-Tor schoss mit Oliver Mebus (32) ein Pinguin.
"Wir müssen einen Weg finden, dieses Selbstvertrauen reinzubekommen, dass es egal ist, gegen wen wir zu Hause spielen", so Tuores. Dass seine Truppe seit Wochen personell dezimiert ist, ist allerdings auch ein Fakt. Top-Verteidiger Mirko Sacher (34, Schlüsselbeinbruch) fällt voraussichtlich bis März aus.
Tuores: "Es wird nicht den einen geben, der ihn ersetzen kann!" Dazu das straffe Programm über Weihnachten. Das ging allen an die Substanz.
"Die Jungs sind müde und bekommen ein paar Tage frei. Aber du musst mehr aus dir rausholen, vor allem, wenn du zu Hause spielst, vor deinen Fans", meint Tuores.
Von Vorteil ist, dass die Eispiraten diesmal eine lange Woche und keine Busfahrt haben. Sie sind erst am Sonntag daheim gegen Regensburg wieder gefordert.
Titelfoto: IMAGO/Mario Jahn

