Hilfe auf dem Stuttgarter Frühlingsfest: "Wasenboje" startet mit neuen mobilen Teams
Stuttgart - Das Stuttgarter Frühlingsfest ist in vollem Gange. Seit dem Start am Samstag ist auch die "Wasenboje" wieder vor Ort, um Mädchen und Frauen als sichere Anlaufstelle in kritischen Situationen beiseite zu stehen.
"Solche Situationen können in Zusammenhang mit sexueller Belästigung, psychischen Krisen oder Orientierungslosigkeit durch Alkoholkonsum auftreten", heißt es in einer Mitteilung der Landeshauptstadt.
Der auffällige Container mit dem neongrünen Logo befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Wasenwache und dem Deutschen Roten Kreuz. Hier arbeiten ausschließlich speziell geschulte, weibliche Fachkräfte.
Dabei muss es aber nicht immer der "große Notfall" sein. Auch wer einen leeren Handy-Akku hat oder Unterstützung für einen sicheren Nachhauseweg benötigt, findet hier unkompliziert Hilfe.
Erstmals in diesem Jahr sind die Mitarbeiterinnen zu ausgewählten Zeiten auch mobil auf dem gesamten Festgelände unterwegs.
"Durch die aufsuchende Arbeit können sie präventiv auf kritische Situationen reagieren und Mädchen und Frauen direkt unterstützen", so die Stadt.
Bilanz zeigt Projekterfolg
Seit der Einführung beim Volksfest 2023 hat sich die "Wasenboje" fest etabliert. Mehr als 1000 Mädchen und Frauen haben die Unterstützung seither bereits in Anspruch genommen. Das Projekt ist eine Kooperation der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention und der Abteilung für Chancengleichheit der Stadt Stuttgart.
Wichtige Infos im Überblick:
- Öffnungszeiten: täglich ab 15 Uhr während der gesamten Festzeit
- Telefon: in Notfällen oder für Rückfragen sind die Mitarbeiterinnen unter 01522-4863125 erreichbar
- Standort: direkt bei der Wasenwache/DRK-Station
Weitere Informationen finden Betroffene und Interessierte zudem online unter wasenboje.stuttgart.de.
Titelfoto: Bildmontage: Christoph Schmidt/dpa, Leif Piechowski/Stadt Stuttgart

