Diese Spiele solltet Ihr Euch keinesfalls entgehen lassen

Leipzig - Es ist schon wieder fast Mitte Februar, die Zeit rennt! Und natürlich hat das Jahr 2026 bereits einige richtig starke Games hervorgebracht, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Final Fantasy VII Remake Intergrade - Switch-2-Edition

"Final Fantasy VII Remake Intergrade" sieht auch auf der Nintendo Switch 2 richtig klasse aus. An die PS5-Version kommt es aber natürlich nicht heran.  © Square Enix

Da im Vergleich zur Nintendo Switch der Konsolen-Nachfolger der Japaner einiges auf dem Kasten hat, ist es nun auch möglich, einige Spiele auf die Konsole zu bringen, die technisch vorher einfach schwer zu portieren gewesen wären.

Ein Titel davon ist "Final Fantasy VII Remake Intergrade". Die Neuauflage des beliebten siebten Teils der "Final Fantasy"-Reihe macht auf der Switch 2 eine richtig gute Figur.

Klar, im Vergleich zur PS5 beispielsweise muss man schon mit grafischen Einbußen rechnen. Der Faktor, dass Ihr das Abenteuer von Cloud und seinen Begleitern aber jetzt auch unterwegs erleben könnt, macht für viele natürlich einen großen Unterschied aus.

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Inhaltlich ist "Intergrade" natürlich nur der erste Teil einer umfassenden Trilogie des 1997 veröffentlichten Klassikers. Square Enix hat allerdings schon versprochen, dass die anderen beiden Teile ebenfalls für Nintendos Hybrid-Gerät erscheinen werden.

Wer bisher als nicht in den Genuss des Titels kam, darf gern zuschlagen.

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Code Vein II

Im neuen Anime-Soulslike "Code Vein 2" nehmt Ihr es wieder mit zahlreichen Monstern auf.  © Bandai Namco

Im inzwischen breit gefächerten Soulslike-Segment ist es gar nicht so einfach, aus der Masse herauszustechen. Das 2019 erschienene "Code Vein" schaffte das aber schon allein durch den ungewöhnlichen Anime-Look, den es zuvor in dem Bereich noch nicht gab.

Hinzu kam eine Story rund um Vampire, das Ende der Welt und viele dann doch recht austauschbare Sachen. Hat aber - trotz der teils schlimmen Levelstruktur - jetzt für einen zweiten Teil gereicht, der ein paar Dinge verändert hat.

Wie in "Nioh 3" lauft Ihr jetzt durch eine weitestgehend offene Welt. Grafisch hat das Ganze leider eher so PS4-Niveau. Aber: Spaß macht der Titel trotzdem!

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Das liegt vor allen Dingen an dem durchaus ausgeklügelten Build-System, durch das Ihr das Abenteuer ganz individuell gestalten könnt. Es gibt quasi wahnsinnig viel Auswahl, wie Ihr das Skill-System ausbaut. Wer darauf Bock hat, wird sich wohlfühlen.

Gut für Genre-Neulinge: Im Vergleich zu "Elden Ring" und Freunden ist "Code Vein II" definitiv nicht ganz so schwer.

Dragon Quest VII Reimagined

JRPG-Fans erwartet in "Dragon Quest VII Reimagined" klassische Fantasy-Kost mit rundenbasierten Kämpfen.  © Square Enix

Die Neuauflagen der ersten drei "Dragon Quest"-Abenteuer kamen bei den Fans bereits gut an. Nicht verwunderlich also, dass sich Square Enix gedacht hat, weitere Teile in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Da der siebte Ableger bei den Anhängern der traditionsreichen JRPG-Reihe extrem beliebt ist, war es nicht verwunderlich, dass im Februar "Dragon Quest VII Reimagined" erschien.

Dieses Mal haben sich die Entwickler statt auf einen HD-2D-Stil aber für einen anderen Grafik-Look entschieden. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Ansonsten merkt man dem Titel seine 25 Jahre, die er auf dem Buckel hat, schon an. Rundenbasierte Kämpfe, teils kitschige, extrem langgezogene Geschichten und viel Grinding.

Dank sehr vieler Quality-of-Life-Verbesserungen lässt sich aber vieles beschleunigen.

Am Ende bleibt ein Klassiker mit viel Herz, der auch heute noch überzeugen kann. Zumal man für den Einstieg in Teil sieben keinerlei Vorwissen braucht.

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Mario Tennis Fever

"Mario Tennis Fever" ist mehr Party als Tennis. Trotzdem macht der Titel unheimlich viel Spaß.  © Nintendo

Auch nach vielen Jahren tut es mir im Herzen weh, dass Camelot zum Mario-Sportspiel-Entwickler umgepolt wurde, anstatt "Golden Sun" endlich einen neuen Teil spendieren zu können.

Es fällt aber leichter zu verzeihen, wenn so Games wie "Mario Tennis Fever" dabei herumkommen, die zwar komplett irre, dafür aber absolute Spielspaßbomben sind.

Wie bei den anderen Sport-Ablegern des Klempners lässt sich auch "Fever" kaum als echtes Sportspiel bezeichnen.

Vielmehr ist es ein Partyspiel, das gerade mit vielen Leuten vor dem TV eine Menge Freude machen kann. Das Chaos, das man beim Schlagabtausch dabei teilweise auf dem Bildschirm erlebt, ist zwar durchaus gewöhnungsbedürftig.

Wer sich aber darauf einlassen kann, wird eine Menge Freude mit dem Titel haben.

Der integrierte Story-Modus ist zudem ziemlich gut, um die vielen Mechaniken zu lernen. Das ist gut, denn bei der großen Charakter-Auswahl und den verschiedenen Schläger-Stilen kann es auch eine kurze Weile dauern, bis man das Passende für sich gefunden hat.

Damit schließt die kleine Liste an ziemlich bunten Titeln, die uns in den vergangenen Wochen begleitet haben. Die nächsten Titel stehen aber schon in den Startlöchern.

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