Mickey trifft auf Cupheads: "MOUSE: P.I. For Hire" setzt alte Maßstäbe – gut so!

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Deutschland - "Es war in einer Nacht wie dieser": Ein Klischee-Satz aus alten Schwarz-Weiß-Krimis, in denen ein Privatdetektiv Fälle löst. Das alles in einer Nagetier-Welt im Look von Comics aus den 1930ern und wir haben das aktuelle Videospiel "MOUSE – P.I. For Hire". TAG24 hat den Ego-Shooter angetestet.

Als Jack Pepper kämpfen wir uns in "Mouse: P.I. For Hire" durch die korrupte Welt voller böser Ganoven und ihren Werkzeugen.
Als Jack Pepper kämpfen wir uns in "Mouse: P.I. For Hire" durch die korrupte Welt voller böser Ganoven und ihren Werkzeugen.  © Screenshot/ Fumi Games

Sehr schnell musste der First-Person-erprobte Redakteur jedoch feststellen, dass eine ungewohnte Form der sogenannten Motion Sickness ausgelöst wurde.

Schnell wurde klar, dass die permanente Wipp-Bewegung aus den Augen unseres Protagonisten "Jack Pepper" hier ein Faktor ist. War auch den Entwicklern offenbar klar.

Denn unter den Einstellungen kann man das "Bildschirmwackeln" bis auf 0 reduzieren. Besser.

Eine Woche vor Start: Gamescom meldet Aussteller-Rekord
Gaming Eine Woche vor Start: Gamescom meldet Aussteller-Rekord

Schon konnte man sich in die 3D-Welt und auf die 2D-Gegner stürzen. Diese bleiben sogar nach ihrem Ableben zweidimensional und drehen sich mit dem Frontalanblick ihrer Comic-Leiche immer mit dem Blickfeld des Gamers mit.

Ein Herumlaufen ist also nicht möglich. Zumal sie in wenigen Sekunden ohnehin verschwinden.

Das Spiel hat drei Schwierigkeitsstufen und man gerät – der Vergleich drängt sich auf – schnell auch in den zu erwartenden "Cuphead-Stress", an den Genrefans sich wohl noch gut erinnern.

"Soundverschlechterung" von Vinyl bis Wachszylinder

Ist es Blut? Ist es Öl? Es ist auf jeden Fall in Graustufen. Durch den Schwarz-Weiß-Filmeffekt wirkt die Comic-Gewalt gegen die 2D-Feinde weniger brutal.
Ist es Blut? Ist es Öl? Es ist auf jeden Fall in Graustufen. Durch den Schwarz-Weiß-Filmeffekt wirkt die Comic-Gewalt gegen die 2D-Feinde weniger brutal.  © Screenshot/ Fumi Games

Auch dieses Spiel folgt dem Prinzip: Easy to learn, hard to master. Und natürlich wiederholen sich – wie bei jedem Shooter – die Basics permanent.

Die Story an sich ist schön aufgebaut mit dem unerreichbaren Bösewicht in einer korrupten Stadt – und seinen unzähligen Ganoven und technischen Fähigkeiten.

Aber im Grunde ist das alles nur das nötige Gerüst für den Baller-Spaß mit den Käse-Wortspielen und Quatsch-Dialogen.

Es fühlt sich genau wie damals an! Geht an Bord des wunderschönen Fanlieblings!
Gaming Es fühlt sich genau wie damals an! Geht an Bord des wunderschönen Fanlieblings!

Die Audioqualität wird in den Einstellungen als "Soundverschlechterung" angegeben. Zurecht. Der Ton kann – dem Setting entsprechend – "auf alt" gemacht werden.

Von "Vinyl" bis "Brauner Wachszylinder" kann man den aufreibenden Jazz-Sound und die Soundeffekte anpassen.

Für 30 Euro ist der kurzweilige Shooter-Spaß auf den gängigen Next- und Last-Gen-Konsolen sowie PC zu haben.

Fazit: Das Game "MOUSE – P.I. For Hire" liefert das, was man erwartet. Kein Triple-A-Titel, aber, was man innerhalb der Gaming-Community mitbekommt, alles andere als ein Geheimtipp. Der actiongeladene Noir-Stil-Shooter bekommt von uns 7/10 Trenchcoats verliehen.

Titelfoto: Screenshot/ Fumi Games

Mehr zum Thema Gaming: