Extremer Zeitverlust wegen Mega-Stau auf beliebter Urlaubsroute

Von Christiane Oelrich

Bern (Schweiz) - Mega-Stau bremst Urlauber aus! Viel Geduld ist derzeit in der Schweiz beim Durchqueren der Alpen in Richtung Süden gefragt. Am Gotthard-Tunnel kommt es zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Vor dem Nordportal des Gotthard-Tunnels staute sich der Verkehr am Samstagnachmittag über 18 Kilometer.  © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

Vor dem Nordportal stand der Verkehr am Samstagnachmittag auf 18 Kilometern, wie der Automobilclub TCS berichtet.

Reisende müssten sich auf drei Stunden im Stau zwischen Altdorf und Göschenen im Kanton Uri einstellen, hieß es. Der TCS empfiehlt weiträumige Umfahrungen und die Nutzung des San-Bernardino-Tunnels - oder Fahrten über den Simplonpass und den Gebirgspass Großer St. Bernhard. 

Solche Staus sind im Sommer und vor Feiertagen keine Seltenheit. Wenn andere Alpendurchquerungen wegen Baustellen ausfallen, ist es am Gotthard auch schon zu mehr als 25 Kilometern Stau gekommen. 

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Der 17 Kilometer lange Tunnel verbindet die Ortschaften Göschenen im Kanton Uri mit Airolo im Kanton Tessin und gehört zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Alpen. Viele Urlauber aus Deutschland, den Niederlanden und anderen europäischen Ländern nutzen ihn auf der Reise Richtung Italien.

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Einwohner protestieren gegen die Blechlawinen - wie hier in Amsteg.  © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

In der Region regt sich öfter Widerstand gegen den Ausweichverkehr. Auch am Samstag schleppten sich Blechlawinen durch umliegende Dörfer. Das Schweizer Parlament hatte als Reaktion darauf im März eine Transitgebühr beschlossen, deren konkrete Umsetzung jedoch noch unklar ist.

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