Alarmstufe Rot in Italien: Das kommt jetzt auf Urlauber zu

Italien - Sommerferien bedeuten für viele Urlaub im Warmen. Nicht selten geht es für Touristen aus Deutschland nach Italien. Doch die anhaltende Trockenheit und die kommende Hitze stellen viele Regionen im Land vor eine große Herausforderung. Sieben Großstädte haben jetzt Alarm geschlagen.

Auch die Hauptstadt des Landes hat Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Menschen hier versuchen sich durch Sprühregen eine Abkühlung zu verschaffen, doch auch diese Erfrischung ist nur von kurzer Dauer. (Archivbild)  © Andrew Medichini/AP/dpa

In mehreren Städten werden in den kommenden Tagen Temperaturen jenseits der 35 Grad Celsius erwartet. Bereits jetzt haben sieben Städte die Alarmstufe Rot erlassen. Unter ihnen sind laut dem ADAC auch Orte wie Rom, Florenz, Bologna oder Turin, die bei Urlaubern sehr beliebt sind.

Die hohen Temperaturen stellen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der dort wohnenden und reisenden Menschen dar. Neun weitere Städte, darunter Mailand und Triest, haben die zweithöchste Alarmstufe Orange ausgerufen.

Währenddessen drohen Urlaubern auf Sardinien und Sizilien in den kommenden Tagen über 43 Grad Celsius! Neben den hohen Temperaturen macht aber auch die extreme Hitze der Natur im Land zu schaffen. So wüten in mehreren Regionen – insbesondere in Piemont – aggressive Waldbrände. Touristen und Touristinnen werden aus diesem Grund gebeten, in den kommenden Tagen und Wochen besonders umsichtig zu sein, wenn sie sich in der Natur aufhalten.

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Für Urlauber gilt aus diesem Grund: Viel trinken und Sonne meiden! Wer sich zu lang in der Sonne aufhält, läuft Gefahr, "einen Sonnenstich oder Kreislaufversagen" zu erleiden.

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Sonnenschutz ist hier das A-und-O. Insbesondere in den dich-bebauten Großstädten staut sich die Hitze. Ein Aufenthalt im Freien sollte möglichst vermieden werden. (Archivbild)  © Francesco Enriquez/IPA via ZUMA Press/dpa

Hitze ist kein Storno-Grund

Mancherorts in Italien werden die Temperaturen die 40-Grad-Marke sprengen.  © Alessandra Tarantino/AP/dpa

Doch selbst im klimatisierten Auto kann die Hitze tückisch sein. So informiert der ADAC, dass Autofahrer durch die Kombination aus Klimaanlage und Sonneneinstrahlung schneller ermüden können. Aus diesem Grund wird dazu geraten, mehr Pausen einzulegen.

Während dieser Pausen soll man das Auto möglichst im Schatten abstellen und bestenfalls noch eine Sonnenschutzfolie anbringen. Und auch der Reifendruck sollte dringend vor jedem Fahrtantritt überprüft werden. Hat ein Reifen zu wenig Luft, droht er sich zu verformen und schließlich zu platzen.

Grundsätzlich ist eine solche Hitzewelle jedoch kein Grund für eine Stornierung des lange geplanten Urlaubs.

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Nur wenn die Hitze eine "erhebliche Leistungsänderungen" mit sich zieht, kann eine Stornierung in Betracht gezogen werden, so der Automobil-Club.

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