Tote in den Alpen: Mehrere Skifahrer von Lawine verschüttet

Von Christoph Sator

Aosta (Aostatal, Italien) - Bei einem weiteren Lawinenunglück in den Alpen sind mindestens zwei Skifahrer ums Leben gekommen.

Bei einem Lawinenunglück im Aostatal sind mehrere Skifahrer verschüttet worden.
Bei einem Lawinenunglück im Aostatal sind mehrere Skifahrer verschüttet worden.  © Italienische Bergwacht/dpa

Im italienischen Aostatal konnte die Bergwacht einen Mann nur noch tot aus den Schneemassen bergen. Einer starb kurz danach. Ein weiterer Skifahrer musste in kritischem Zustand mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Turin gebracht werden. Nach weiteren möglichen Opfern wird gesucht.

In Medienberichten war von insgesamt bis zu sechs verschütteten Skifahrern die Rede. Die Lawine hatte sich nach ersten Angaben am Vormittag gegen 11 Uhr gelöst. Die Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten oberhalb des Ortes Courmayeur in einem Seitental unterwegs. Nach Angaben der Bergwacht kommen die Opfer vermutlich aus Frankreich.

In der norditalienischen Region Trentino ging am Sonntag in den Alpen ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es nach Angaben der Rettungsdienste anderen Skifahrern aus eigener Kraft, eine verschüttete Person aus den Schneemassen zu ziehen.

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Seit Beginn des Winters hatten sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke beim Abgang von Lawinen ereignet. Dabei kamen auch mehrere Deutsche ums Leben.

Lawinentoter auch in der polnischen Hohen Tatra

Rettungsdienste musste sich um die Verunglückten kümmern. (Symbolfoto)
Rettungsdienste musste sich um die Verunglückten kümmern. (Symbolfoto)  © Luca Bruno/AP/dpa

Auch im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra gab es am Wochenende erneut ein tödliches Lawinenunglück, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete.

59 Mitglieder des polnischen Bergrettungsdienstes TOPR hatten seit Samstagnachmittag nach einem vermissten Bergsteiger gesucht. Auf Facebook wurden zudem andere Bergtouristen um Hinweise auf den Verbleib des Mannes mit einer farblich auffallenden Ausrüstung gebeten.

Am Sonntag mussten die Bergretter jedoch mitteilen, dass der Vermisste tot unter einer Lawine gefunden worden sei. Der Mann ist bereits der vierte Lawinentote in der Hohen Tatra innerhalb von neun Tagen.

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Davor waren auf der slowakischen Seite zwei ungarische Touristen und ein Tscheche bei Lawinenabgängen gestorben.

Erstmeldung vom 15. Februar 2026, 15.14 Uhr; letzte Aktualisierung 19.30 Uhr.

Titelfoto: Italienische Bergwacht/dpa

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