Von Christoph Sator
Aosta (Aostatal, Italien) - Bei einem weiteren Lawinenunglück in den Alpen sind mindestens zwei Skifahrer ums Leben gekommen.
Im italienischen Aostatal konnte die Bergwacht eines der Opfer nur noch tot aus den Schneemassen bergen. Eines starb kurz danach. Ein weiterer Skifahrer musste in kritischem Zustand mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Turin gebracht werden.
Nach weiteren möglichen Opfern wird gesucht. In Medienberichten war von insgesamt bis zu sechs verschütteten Skifahrern die Rede.
Die Lawine hatte sich nach ersten Angaben am Vormittag gegen 11 Uhr gelöst. Die Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten oberhalb des Ortes Courmayeur in einem Seitental unterwegs. Nach Angaben der Bergwacht kommen die Opfer vermutlich aus Frankreich.
In der norditalienischen Region Trentino ging am Sonntag in den Alpen ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es nach Angaben der Rettungsdienste anderen Skifahrern aus eigener Kraft, eine verschüttete Person aus den Schneemassen zu ziehen.
Seit Beginn des Winters hatten sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke beim Abgang von Lawinen ereignet. Dabei kamen auch mehrere Deutsche ums Leben.