Tragödie in Salzburg: Top-CEO und Ex-Olympia-Segler stirbt bei Unfall mit Bus

Salzburg - Bei einem Bus-Unfall in Salzburg kam am Montag ein Mensch ums Leben, sechs weitere wurden verletzt. Nun klärte sich die Identität des Toten: Es handelt sich dabei um den Top-Manager und ehemaligen Olympia-Segler Florian Schneeberger (†55).

Der Bus fuhr ungebremst in einen Supermarkt in Salzburg.  © 7aktuell

Gegen Mittag kam ein Busfahrer aufgrund eines medizinischen Notfalls an einem Kreisverkehr an der Raiffeisenstraße im Salzburger Stadtteil Itzling von der Straße ab.

Anschließend krachte er mit seinem Fahrzeug in einen Supermarkt. Zahlreiche Einsatzkräfte kümmerten sich vor Ort um die Verletzten. Für einen 55-jährigen Passanten, der vom Bus erfasst wurde, kam jede Hilfe zu spät.

Wie sich am Dienstag herausstellte, handelt es sich bei dem Verstorbenen um den früheren Olympia-Segler Florian Schneeberger. Den Tod bestätigte Josef Maislinger, Bürgermeister der Marktgemeinde Eggelsberg.

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Der Oberösterreicher Schneeberger war 16 Jahre für den Philips-Konzern tätig und verbrachte anschließend sieben Jahre bei Skidata in Grödig. Zuletzt bekleidete er die Position des CEO von B&R Industrial Automation.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Eggelsberg und verfügt zudem über einen Standort nahe dem Unglücksort in Salzburg.

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Für Florian Schneeberger (†55) kam jede Hilfe zu spät.  © Screenshot/linkedi.de/Florian Schneeberger

Busfahrer nach Not-OP auf Intensivstation

Zahlreiche Einsatzkräfte kümmerten sich vor Ort.  © 7aktuell

Zudem nahm Schneeberger 1996 gemeinsam mit Andreas Hagara als Segler an den Olympischen Sommerspielen teil. In der Tornado-Klasse erreichte das Duo den vierten Platz. Somit stirbt nach Ex-Torwart Alexander Manninger (†48) nun der zweite Spitzensportler innerhalb 4 Tagen.

Auch der 59-jährige Busfahrer und fünf weitere Insassen des Unglück-Fahrzeugs wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der Lenker liegt nach einer Not-OP noch immer auf der Intensivstation.

Wäre der Unfall nur wenige Minuten später geschehen, hätte er möglicherweise noch schwerwiegendere Folgen gehabt. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Grundschule, deren Unterricht gegen 12 Uhr endet, wenn zahlreiche Kinder das Gebäude verlassen.

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Zudem nutzen viele Menschen die Mittagszeit für einen schnellen Einkauf in der nahegelegenen Billa-Filiale.

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