Neue Details über Aliens? US-Regierung sorgt mit neuen Internetseiten für Aufsehen

Washington D.C. - Jüngst hatte US-Präsident Donald Trump (79) die Freigabe der UFO-Akten angekündigt. Nun scheint es ernst zu werden.

Die US-Regierung hat sich die Website "alien.gov" gesichert.
Die US-Regierung hat sich die Website "alien.gov" gesichert.  © Screenshot/Bluesky/@fed-us-domain-bot.bsky.social

Das Büro des US-Präsidenten hat zwei Websites unter den Namen "alien.gov" und "aliens.gov" registriert.

Ein Bot auf der Plattform "Bluesky", der von der US-Regierung erstellte Websites verfolgt, hat die Registrierung der Alien-Seiten am Mittwoch festgestellt. Anschließend berichteten mehren US-Medien, darunter das "Forbes"-Magazin.

Bisher gibt es auf den beiden Internetseiten jedoch noch nichts zu sehen. Versucht man sie zu öffnen, zeigt einem der Internetbrowser an, dass die Server nicht zu erreichen sind.

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Derweil wird spekuliert, dass auf den neu registrierten Internetseiten künftig die von Trump angekündigten Regierungsakten über außerirdisches Leben, unidentifizierte Flugobjekte (UFO) und unidentifizierte Luftraumphänomene (UAP) zu finden sein sollen.

Auch die Website "aliens.gov" wurde offiziell registriert.
Auch die Website "aliens.gov" wurde offiziell registriert.  © Screenshot/Bluesky/@fed-us-domain-bot.bsky.social

UFO-Akten: Experten erwarten keine Sensation

US-Präsident Donald Trump (79) hatte im Februar die Freigabe der UFO-Akten angeordnet.
US-Präsident Donald Trump (79) hatte im Februar die Freigabe der UFO-Akten angeordnet.  © Alex Brandon/AP/dpa

Anstoß zu der plötzlichen Freigabe hatte dabei ein Interview des Ex-Präsidenten Barack Obama (64) gegeben. Er sagte Mitte Februar in einem Podcast, dass es Aliens "wirklich" gebe, er sie aber noch nie gesehen habe und die Außerirdischen auch nicht im sagenumwobenen Militärstützpunkt "Area 51" zu finden seien.

Kurz nach seinen Äußerungen ruderte Obama zurück, und erklärte: "Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben hoch ist." Er selbst habe "keinerlei Beweise" für deren Existenz.

Trump hatte aufgrund des "enormen Interesses" das Verteidigungsministerium daraufhin angewiesen, die Freigabe der Akten vorzubereiten. Kritiker sehen darin bloß ein Manöver, um von den "Epstein-Files" abzulenken.

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Experten erwarten dagegen, dass die UFO-Akten keine bahnbrechenden Neuigkeiten über mögliche Aliens bringen werden. Während es aus wissenschaftlicher Sicht wahrscheinlich ist, dass die Menschheit auf der Erde nicht die einzige Spezies im ganzen Universum ist, gibt es bislang keine Beweise dafür, dass Außerirdische uns jemals besucht haben könnten.

"Es gibt keine Beweise dafür, dass eine dieser UAP-Sichtungen außerirdischer Natur ist", erklärte Sean Kirkpatrick, ehemaliger Direktor des Büros für die Auflösung von Anomalien (AARO) im US-Verteidigungsministerium, nach Trumps Ankündigung gegenüber dem Fachmagazin "Scientific American".

Titelfoto: Bildmontage: Alex Brandon/AP/dpa,

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