Über dem Iran abgeschossen: US-Kampfpilot berichtet von "Alien"-Technologie
Washington - Der Pilot eines US-Kampfjets, der Anfang April über dem Iran abgeschossen wurde, sorgt mit seiner mysteriösen Schilderung des Vorfalls für Aufsehen.
Nach dem Abschuss seines F-15 betätigte der Kampfpilot den Schleudersitz und versteckte sich über 24 Stunden in einer iranischen Gebirgslandschaft, ehe US-Streitkräfte ihn - dank ebenfalls hochmoderner und neuartiger Technologie - aufspüren und aus dem Feindgebiet retten konnten.
In einer nicht öffentlichen Nachbesprechung soll der Pilot nun eine fortgeschrittene Technologie für seinen Absturz verantwortlich gemacht haben, wie der Sender CNN unter Berufung auf mehrere interne Geheimdienstquellen am Dienstag berichtet. Der US-Soldat soll gar von "richtigem Alien-Scheiß" gesprochen haben.
Demnach berichtete der Kampfpilot von mehreren Drohnen am Himmel, die sich als Teil eines großen Ganzen und in Form einer Qualle am Himmel bewegt haben sollen. Die Rede war auch von einem "Minenfeld an Drohnen".
Dass der Iran im Besitz einer solchen Technologie ist, sei dem US-Geheimdienst jedoch nicht bekannt, heißt es weiter. Auch aufgrund der im Zuge des Abschusses erlittenen Gehirnerschütterung hegten Regierungsbeamte deshalb noch Zweifel an den Aussagen des Kampfpiloten.
Iranisches Drohnenprogramm fortgeschrittener als angenommen?
Dennoch gebe es Hinweise darauf, dass das iranische Drohnenprogramm weitaus fortgeschrittener sein könnte als bisher angenommen - möglicherweise auch dank Unterstützung aus Russland oder China.
Für das, was der Pilot als "Alien-Scheiß" beschrieben hat, gebe es immerhin schon eine Bezeichnung: "Eins-zu-viele-Mesh-Netzwerk". Eine Technologie, die es erlaubt, dass ein einziger Mensch über einen zentralen Knotenpunkt gleichzeitig mehrere Drohnen steuern kann.
Titelfoto: IMAGO / Anadolu Agency
