Alle Hoffnung war vergebens: Leiche von Mann aus Binsfeldsee in Speyer geborgen
Von Philipp Rahn
Speyer - Nun herrscht traurige Gewissheit: Der Leichnam eines 37 Jahre alten Mannes, der am Samstag im Binsfeldsee in Speyer untergegangen war, konnte geborgen werden.
Er sei bei umfangreichen Suchmaßnahmen am Sonntagmittag gefunden worden, teilte die Polizei mit. Es sei nun Gegenstand der Ermittlungen, wie es zu dem tödlichen Badeunfall gekommen sei.
Der Mann war am Samstag gegen 14.20 Uhr beim Baden aus noch unklarer Ursache in eine Notlage geraten, wie es hieß. Zeugen hätten es beobachtet und direkt erfolglos versucht, den Mann zu retten.
Dieser sei dann nicht mehr auffindbar gewesen.
Nach dem Unfall sei im nordwestlichen Bereich des Sees das Betreten des Wassers untersagt worden, teilte die Ordnungsbehörde der Stadt am Samstag mit. Baden und Wassersport seien damit verboten.
Ein aufwendiger Rettungseinsatz wurde nach Stunden ergebnislos abgebrochen. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Rettungsschwimmer, Taucher, Sonartechnik im Binsfeldsee in Speyer in Einsatz
Unmittelbar nach der Alarmierung hätten Rettungsschwimmer des vor Ort ansässigen DLRG Speyer die Suche nach dem Vermissten gestartet, teilte der Brand- und Katastrophenschutz der Stadt mit. Viele weitere Kräfte seien im Einsatz gewesen: Taucher der Feuerwehr Ludwigshafen, die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung Speyer, die Facheinheit Wasserschutz mit Sonartechnik zur Absuche des Gewässers sowie die Schnelleinsatzgruppe Sanität, die den Rettungsdienst ablöste.
Der Binsfeldsee ist einst durch Kiesabbau entstanden. Das Gewässer hat eine Fläche von etwa 20 Hektar und ist maximal 19 Meter tief. An seinem Ufer sind Strände ausgewiesen, an denen das Baden entsprechend erlaubt ist.
Titelfoto: A4366 Sven Hoppe/dpa
