Plötzlicher Sturm lässt Boote kentern: Mehrere Personen aus See gerettet

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Steinberg am See - Im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf mussten am Sonntag über 100 Rettungskräfte ausrücken. In Steinberg am See wurden mehrere Personen von einem Sturm überrascht. Stand-up-Paddler wurden von ihren Brettern geweht, Boote kenterten.

Ein heftiges Unwetter hat am Sonntagmittag zu einem größeren Rettungseinsatz am Steinberger See geführt.
Ein heftiges Unwetter hat am Sonntagmittag zu einem größeren Rettungseinsatz am Steinberger See geführt.  © NEWS5 / Malte Tiedemann

Der Alarm ging gegen 13.30 Uhr ein. Schnell war klar, dass man sämtliche Wasserwachten aus der Umgebung brauchen wird.

"Es hieß, mehrere Boote seien im See gekentert und mehrere Personen befänden sich in Wassernot", so der Einsatzleiter der Wasserrettung Schwandorf, Korbinian Kurz.

"Insgesamt haben wir fünf Personen im Wasser gefunden – teilweise auch schon gesichert an den jeweiligen Inseln im See. Und die haben wir dann ans rettende Ufer so weit gebracht."

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Am Ende waren etwa 100 Retter aus zehn Ortsvereinen im Einsatz. Nachdem am Ende noch einmal systematisch das Gewässer nach möglichen Vermissten abgesucht wurde, war man sich schließlich sicher, alle Personen und Gegenstände erfolgreich geborgen zu haben.

Für diese koordinierte Maßnahme hatte man den See nach einem vorgegebenen Suchmuster abgearbeitet.

Rettungshubschrauber kann wegen Unwetter nicht landen

Die aus dem Wasser geretteten Personen hatten Glück, denn bei den Verletzungen handelte es sich überwiegend um leichte Unterkühlungen.
Die aus dem Wasser geretteten Personen hatten Glück, denn bei den Verletzungen handelte es sich überwiegend um leichte Unterkühlungen.  © NEWS5 / Malte Tiedemann

Neben den fünf Menschen, die von der Wasserrettung an Land geholt wurden, gab es noch weitere Personen, die vom Unwetter überrascht wurden. Doch auch für sie ging der Vorfall gut aus.

"Zwei Personen wurden bereits am Südufer aus dem Wasser gezogen", so der leitende Notarzt Philipp Wolf. Die Verletzungen blieben den Umständen entsprechend sehr überschaubar.

"Leichte Unterkühlungen, was bei dem Gewitter und dem schweren Sturm schon deutlich anders hätte sein können."

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Insgesamt waren mehrere Fahrzeuge des medizinischen Rettungsdienstes vor Ort. Außerdem zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und mehrere Rettungsboote.

Ein angeforderter Hubschrauber konnte aufgrund der Witterung nicht landen.

Final kamen alle Betroffenen offenbar mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" davon. Der Einsatz wurde nach der vorsorglichen Gesamt-Absuche für beendet erklärt.

Titelfoto: Montage: NEWS5 / Malte Tiedemann (2)

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