Teenager geht in See unter: Große Rettungsaktion vergeblich
Friedland (Mecklenburgische Seenplatte) - Am Mittwochnachmittag ist ein junger Mann in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Badeunfall ums Leben gekommen.
Der 18-Jährige ist zum Schwimmen in den Mühlenteich in Friedland gegangen. Nach kurzer Zeit geriet er aus bislang ungeklärter Ursache in Not und ging unter, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Demnach konnten Zeugen ihn nicht mehr an der Oberfläche sehen und wählten gegen 17.40 Uhr den Notruf.
Sofort wurde eine großangelegte Rettungsaktion in Gang gesetzt, an der Rettungsboote, Taucher, Drohnen und sogar zwei Hubschrauber beteiligt waren.
Schließlich entdeckten die eingesetzten Taucher den Vermissten nach intensiver Suche unter Wasser. Er wurde von der Feuerwehr geborgen und an Land gebracht. Eine Notärztin konnte vor Ort aber nur noch den Tod des Teenagers feststellen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen nach ersten Erkenntnissen nicht vor. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde ein Verfahren eingeleitet.
Titelfoto: Philip Dulian/dpa
