Marienhafe - Tragödie am Pfingstmontag in Marienhafe (Niedersachsen): In einem Badesee ist ein 13-jähriges Mädchen ertrunken.
Gegen 15.30 Uhr war bei der Polizei Aurich/Wittmund eine Meldung eingegangen, dass das Kind nahe einem Kiessee in der Straße Tjücher Moortun in Marienhafe vermisst wird. Das bestätigte ein Sprecher gegenüber TAG24.
Feuerwehr und DLRG waren umgehend ausgerückt und leiteten einen Großeinsatz ein.
Auf der Suche nach dem Mädchen gingen die Kräfte der DLRG ins Wasser und wurden dabei von einem Rettungshubschrauber mit Wärmebildkamera unterstützt. Auch eine Drohne flog zusätzlich das Gelände ab.
Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte das Mädchen schließlich durch Taucher nur noch tot geborgen werden.
Mehrere Notfallseelsorger übernahmen vor Ort die Betreuung der Angehörigen und der Einsatzkräfte. Warum das Mädchen im See ums Leben kam, wisse man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, so der Polizeisprecher weiter. Die Ermittlungen laufen.
Wegen des sonnigen Wetters und Temperaturen bis zu 30 Grad herrschte laut Angaben reger Betrieb am Badesee. Die Rettungskräfte hatten mit Einsatzbeginn alle Badegäste nach Hause geschickt.