Blindgänger legt A59 in Köln lahm: Weltkriegs-Bombe erfolgreich gesprengt

Köln - Bei Sondierungsarbeiten an der A59 zwischen den Anschlussstellen Spich und Lind in Fahrtrichtung Köln wurde am Montag ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Das Foto zeigt Johannes Brauns (Kommunale Ordnungsdienst Stadt Köln), Dirk Putzer (Einsatzleiter Kampfmittelbeseitigungsdienst Bezirksregierung Düsseldorf), Markus Schmitz (ebenfalls Kampfmittelbeseitigungsdienst) am Fundort des Blindgängers nach der Sprengung.
Das Foto zeigt Johannes Brauns (Kommunale Ordnungsdienst Stadt Köln), Dirk Putzer (Einsatzleiter Kampfmittelbeseitigungsdienst Bezirksregierung Düsseldorf), Markus Schmitz (ebenfalls Kampfmittelbeseitigungsdienst) am Fundort des Blindgängers nach der Sprengung.  © Tim Walther, Stadt Köln

Wie die Stadt Köln mitteilt, wurde die Fliegerbombe gegen 15.30 Uhr erfolgreich gesprengt.

Die Autobahn wird nun gereinigt und auf Schäden untersucht. Erst danach können die Fahrbahnen zwischen Spich und Lind wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Sperrungen im übrigen Evakuierungsbereich werden nun wieder aufgehoben.

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Zuvor wurde die Autobahn aus Sicherheitsgründen in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Die A59 wurde nach dem Bombenfund am Montagmittag in beide Richtungen gesperrt.
Die A59 wurde nach dem Bombenfund am Montagmittag in beide Richtungen gesperrt.  © -/dpa

Fliegerbombe A59: Massive Vorbereitungen für die Sprengung

Für die kontrollierte Sprengung waren umfangreiche Vorbereitungen nötig: Drei große Lkw lieferten rund 60 Tonnen Sand an, um die Wucht der Explosion abzufedern.

Neben dem Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf war auch das Ordnungsamt der Stadt Köln vor Ort. Anwohnende waren von Evakuierungen nicht betroffen, wohl aber zwei Unternehmen.

Die Stadt Troisdorf wurde ebenfalls über den Bombenfund informiert.

Erstmeldung am 26. Januar um 12.11 Uhr, Update um 15.46 Uhr.

Titelfoto: Tim Walther, Stadt Köln

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