Weltkriegsbombe in Köln-Deutz erfolgreich gesprengt
Köln - Die Zweieinhalb-Zentner-Weltkriegsbombe, die am Vormittag bei Bauarbeiten auf der Siegburger Straße in Köln-Deutz entdeckt worden war, ist am späten Nachmittag kontrolliert gesprengt worden.
Wie die Stadt Köln mitteilt, führte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf die Sprengung gegen 17.30 Uhr erfolgreich durch.
Sämtliche Sperrungen im Bereich werden nun schrittweise wieder aufgehoben. Rund 60 Anwohnende können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Auch die KVB-Linie 7 nimmt wieder ihren regulären Betrieb auf.
Glücklicherweise musste keine Person per Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich gebracht oder nach der Maßnahme zurückgeführt werden.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 59 Kräften im Einsatz, die Polizei Köln unterstützte mit neun Kräften, zudem war die KVB mit einem Verkehrsmeister vor Ort.
Sperrungen sorgen weiter für Staus in Deutz
Wegen der zuvor bestehenden Sperrungen und Verkehrsbehinderungen bittet die Stadt weiterhin darum, sich über aktuelle Entwicklungen auf den Seiten der Stadt Köln, bei Radio Köln, dem WDR sowie bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren Verkehrsunternehmen zu informieren.
Der Blindgänger war am Vormittag bei Bauarbeiten im Bereich Siegburger Straße nahe der Essigfabrik entdeckt worden. Aufgrund der Gefährdungslage wurde ein Sperrbereich von 300 Metern eingerichtet. Neben den Anwohnern mussten auch Gewerbetreibende ihre Gebäude verlassen.
Zahlreiche Straßen waren gesperrt, darunter die Siegburger Straße selbst sowie mehrere Kreuzungen im Umfeld. Auch der Verkehr an der Severinsbrücke war zeitweise eingeschränkt.
Erstmeldung am 15. April um 12.50 Uhr, Update um 17.58 Uhr.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa
