Coronavirus: Ab Montag wieder Touristen in Schleswig-Holstein erlaubt

Deutschland/Welt - In Deutschland gilt noch immer die Corona-Notbremse. Weiterhin sollen die Menschen die Zahl ihrer Kontakte möglichst gering halten, was durch das neue Infektionsschutzgesetz unterstützt werden soll. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").
Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie rund 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Etwa 3,3 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein. 86.096 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben (Alle Datenstände: 16. Mai, 5.34 Uhr).

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 83,1 (Stand 16. Mai, 5.34 Uhr).

Weltweit gibt es rund 162 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 3,37 Millionen Todesfälle (Stand 16. Mai, 8 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Update, 16. Mai, 21.06 Uhr: Ab Montag wieder Tourismus in Schleswig-Holstein erlaubt

Auch wenn das Wetter noch nicht ganz nach Urlaub aussieht: Schleswig-Holstein öffnet sich ab Montag unter strengen Auflagen für Touristen. Auch in weiteren Bereichen wird das öffentliche Leben wieder hochgefahren.

Gefordert werden allerdings neben Hygieneauflagen wie dem Tragen von Schutzmasken in bestimmten Situationen vor allem negative Coronatests vor der Anreise und dann alle drei Tage. Bisher waren touristische Übernachtungen nur in einzelnen Modellregionen möglich.

Besuche an der Ostsee sind in Schleswig-Holstein ab Montag - unter strengen Auflagen - wieder erlaubt.
Besuche an der Ostsee sind in Schleswig-Holstein ab Montag - unter strengen Auflagen - wieder erlaubt.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 16. Mai, 21.05 Uhr: "Pro-Palästina"-Demo in Duisburg abgebrochen

Eine "Pro-Palästina"-Demonstration in Duisburg mit Hunderten Teilnehmern ist wegen drohenden Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen abgebrochen worden.

Bis zu 700 Menschen kamen zu der Aktion vor dem Hauptbahnhof, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Weil die Versammlungsleiterin die Einhaltung der Abstände nicht gewährleisten konnte, beendete sie die Demonstration frühzeitig. Sie hatte demnach mit weit weniger Teilnehmern gerechnet. Die Polizei forderte die Menschen zudem daraufhin auf, den Platz zu verlassen. Vor allem Jugendliche waren bei der Aktion dabei. Einige waren mit Plakaten weiter unterwegs, die Polizei stoppte sie jedoch.

Update, 16. Mai, 20.10 Uhr: Gesundheitsverwaltung sieht Impf-Pilotversuch in Berlin-Neukölln als Erfolg

Bei der ersten Berliner Schwerpunktimpfung für Stadtteile mit hohen Corona-Ansteckungszahlen haben in Neukölln 2200 Menschen eine Spritze erhalten.

"Wir sind sehr zufrieden", sagte Moritz Quiske, Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung, am Sonntagabend nach dem Ende des Modellversuchs. Unter den Impfwillgen seien von Freitag bis Sonntag junge Menschen, Eltern sowie Ältere gewesen, darunter auch Migranten. "Wir haben die erreicht, die wir erreichen wollten", sagte Quiske.

Über Aushänge an den Haustüren sowie über Sozial- und Bildungsträger waren die Bewohner seit Mittwoch kurzfristig über das Angebot informiert worden.

Update, 16. Mai, 18.18 Uhr: App in Großbritannien soll Impfstatus für Reisen nachweisen

Ihren Impfstatus gegen Corona können Menschen in England von diesem Montag an per App abrufen. Auf vielen Geräten funktionierte die Funktion sogar bereits am Wochenende.

Die App ist nicht identisch mit der Corona-Warn-App, sondern dient unter anderem auch dazu, Termine beim Hausarzt zu vereinbaren oder die eigene Krankenakte einzusehen.

Nach Angaben des britischen Gesundheitsdiensts NHS soll der elektronische Impfpass auch für Reisen als Nachweis gegenüber ausländischen Behörden benutzt werden können. Unklar war jedoch zunächst, welche Länder die App als Impfnachweis akzeptieren.

Update, 16. Mai, 16.30 Uhr: Zahlreiche Ex-Piloten arbeiten nun bei der Deutschen Bahn

Wegen der coronabedingten Job-Krise bei Fluggesellschaften bewerben sich immer mehr Ex-Piloten bei der Deutschen Bahn.

Seit Ende vergangenen Jahres seien rund 1500 Bewerbungen aus der Luftverkehrsbranche eingegangen, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Sonntag in Berlin.

Etwa 280 Job-Zusagen seien erteilt worden, darunter 55 an Ex-Piloten und -Pilotinnen sowie 107 an ehemalige Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen. Zahlreiche Airlines hatten unter anderem wegen der Corona-Krise tausende Mitarbeiter entlassen.

Die Deutsche Bahn stellte seit dem Beginn der Krise viele ehemalige Mitarbeiter der Luftverkehrsbranche ein.
Die Deutsche Bahn stellte seit dem Beginn der Krise viele ehemalige Mitarbeiter der Luftverkehrsbranche ein.  © Daniel Reinhardt/dpa

Update, 16. Mai, 16.12 Uhr: Disco-Test mit 2000 Menschen in Italien geplant

Tanzen in der Disco soll in Italien trotz Corona wieder möglich werden: Der Verband der Disco-Betreiber startet zwei Versuche mit Großevents für Getestete und Geimpfte, um den Gesundheitsschutz bei den Veranstaltungen zu erproben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag.

Am 5. Juni soll ein Experiment in der süditalienischen Hafenstadt Gallipoli starten, wo 2000 Menschen unter freiem Himmel in der Disco "Praja" feiern dürfen. Ein anderer Test sei in geschlossenen Räumen des Clubs "Fabri" in Mailand geplant.

Nur Tanzwütige haben Zutritt, die einen frischen Corona-Test oder ihren Impfpass vorzeigen können. Drinnen seien keine Sicherheitsabstände vorgeschrieben, aber die Gäste müssten Schutzmasken tragen. Beim Verlassen des Clubs würden erneut Corona-Tests vorgenommen.

Update, 16. Mai, 16.09 Uhr: Ansturm auf geöffnete Außengastronomie in NRW

Die in knapp einem Viertel der NRW-Regionen wieder mögliche Außen-Gastronomie ist nach Verbandsangaben am Wochenende auf eine riesige Nachfrage auch aus anderen Landesteilen gestoßen.

"Trotz des schlechten Wetters gab es häufig Anfragen und Reservierungswünsche von Gästen, vor manchen Terrassen bildeten sich sogar Warteschlangen", sagte Dehoga-Landessprecher Thorsten Hellwig am Sonntag. In Münster habe man teilweise auch "Terrassentourismus" mit Gästen aus den umliegenden Kreisen feststellen können.

In zahlreichen Gebieten in Nordrhein-Westfalen, wie in Mülheim an der Ruhr, sind Besuche der Außengastronomie wieder erlaubt.
In zahlreichen Gebieten in Nordrhein-Westfalen, wie in Mülheim an der Ruhr, sind Besuche der Außengastronomie wieder erlaubt.  © Roland Weihrauch/dpa

Update, 16. Mai, 15.18 Uhr: 15 Corona-Fälle bei Deutschlands erstem WM-Gegner Italien

Deutschlands erster Vorrunden-Gegner Italien ist mit erheblichen Corona-Sorgen zur Eishockey-Weltmeisterschaft nach Riga gereist. Trainer Greg Ireland und zahlreiche Schlüsselspieler fehlten am Sonntag bei der Ankunft in Lettland. Insgesamt 15 Fälle gibt es laut italienischem Verband.

Der WM-Außenseiter hatte bereits insgesamt drei Vorbereitungsspiele gegen die Schweiz und Österreich absagen müssen. Die Azzurri hoffen nun, dass noch einige der positiv getesteten Spieler nach Riga nachreisen können, sobald wieder negative Tests vorliegen. Zum WM-Start gegen Deutschland am Freitag aber dürften Trainer Ireland und einige Spieler noch fehlen. Irelands Assistenten sollen zunächst das Coaching übernehmen.

Update, 16. Mai, 15.12 Uhr: Wieder steigende Corona-Infektionszahlen in Moskau

In der russischen Hauptstadt Moskau wächst die Sorge vor wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen. In den vergangenen sieben Tagen habe es insgesamt etwa 20.000 neue Fälle gegeben - so viele wie seit Mitte Januar nicht mehr, meldete die Staatsagentur Tass am Sonntag. Gegenüber der Vorwoche seien das 17 Prozent mehr Infektionen gewesen.

Die russischen Behörden meldeten Sonntag landesweit rund 8500 Neuinfektionen. Damit entfällt gut ein Drittel aller Fälle auf Europas größte Metropole. Nach den Mai-Feiertagen sind zudem wieder mehr Menschen mit einer Corona-Erkrankung in Krankenhäuser eingeliefert worden - nach etwa 1000 pro Tag Ende April seien es nun bis zu 1300 neue Patienten.

Bürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnete die Lage aber als insgesamt stabil. Im Staatsfernsehen rief er zu Impfungen auf. Dies sei nun auch in etwa 40 Parks in der Hauptstadt möglich. Neben Polikliniken werden Impfungen etwa in großen Einkaufszentren angeboten.

Update, 16. Mai, 15 Uhr: Pandemie steigert Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transmenschen

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell (74) hat im Namen der Europäischen Union auf die coronabedingt verschlimmerte Lage von Schwulen, Lesben, Transgender-, inter- und bisexuellen Menschen hingewiesen.

"Die Covid-19-Pandemie hat zu noch mehr Gewalt und Diskriminierung gegen LGBTI-Personen geführt", teilte der 74-Jährige am Sonntag anlässlich des internationalen Tags gegen Homophobie am Montag mit. Dies umfasse etwa häusliche Gewalt, Hassrede im Netz und offline, sowie Verbrechen aus Hass.

Er betonte, dass jeder Mensch frei und gleich geboren sei und die EU ihr starkes Engagement bekräftige, die Menschenrechte auch für LGBTI-Menschen zu verteidigen und zu fördern. Man sei besorgt darüber, dass in 69 Ländern Liebesbeziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen kriminalisiert würden und in elf Ländern sogar die Todesstrafe drohe.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell (74).
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell (74).  © John Thys/Pool AFP/AP/dpa

Update, 16. Mai, 14.56 Uhr: Weniger Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern

Die Zahl der Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern hat in den vergangenen Wochen spürbar abgenommen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die amtlichen Corona-Zahlen.

Vor drei Wochen waren die Krankenhäuser teils so voll, dass darum gebeten wurde, Corona-Patienten nach Deutschland zu verlegen. Nun hat sich die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern den Angaben zufolge um 16 Prozent im Vergleich zu Vorwoche verringert. Auf den Intensivstationen des Landes mit rund 11,5 Millionen Einwohnern sei ein Rückgang von zwölf Prozent verzeichnet worden.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0