Coronavirus: Spahn sieht erste Gruppe im Januar bereits geimpft

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch Monate in Atem halten. Abstand halten und Maske tragen dürften noch die geringeren Hürden bleiben. Denn fast im gesamten Dezember heißt es nun wieder: Lockdown!

Der Teil-Lockdown wurde bis Weihnachten verlängert. Nach wie vor heißt es: Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.
Der Teil-Lockdown wurde bis Weihnachten verlängert. Nach wie vor heißt es: Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.  © Fabian Strauch/dpa

Laut der Universität Johns Hopkins sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.069.912 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Rund 749.219 Menschen sollen inzwischen genesen sein. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bereits auf insgesamt 16.694 (Stand 1. Dezember, 6 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 13,54 Millionen Infizierte und 268.023 Tote wurden bereits erfasst (Stand 1. Dezember, 6 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 63,22 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1.467.673 Todesfälle (Stand 1. Dezember, 6 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 1. Dezember, 9.34 Uhr: Gerettet! Ferienflieger Condor wendet drohende Insolvenz ab

Der Ferienflieger Condor hat die drohende Insolvenz abgewendet. Die frühere Tochter des untergegangenen Reisekonzern Thomas Cook hat nach erfolgreicher Sanierung das Schutzschirmverfahren verlassen, wie Unternehmen und der Sachwalter Lucas Flöther am Dienstag in Frankfurt mitteilten.

"Condor ist nach der erfolgreichen Restrukturierung deutlich schlanker und effizienter aufgestellt. Die Fluggesellschaft steht heute somit in der Pole Position, sobald der Tourismus wieder anläuft", erklärte Flöther in einer Mitteilung.

Der Ferienflieger Condor will nach seiner Sanierung im kommenden Sommer ein breites Flug-Programm anbieten.
Der Ferienflieger Condor will nach seiner Sanierung im kommenden Sommer ein breites Flug-Programm anbieten.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. Dezember, 9.14 Uhr: Österreichs Tourismusministerin gegen Schließung von Skigebieten

Die österreichische Tourismusministerin, Elisabeth Köstinger (ÖVP), hat sich gegen die von Deutschland und Italien angeregte Schließung von Skigebieten bis nach dem Jahreswechsel ausgesprochen.

"Wir lassen uns sicher nicht von einem anderen Land vorschreiben, wann wir was öffnen", sagte sie dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag. "Wir würden ja auch nie den Vorschlag liefern, dass man in Deutschland beispielsweise die Schulen schließen soll oder Friseurbetriebe."

Update, 1. Dezember, 8.38 Uhr: Formel-1-Weltmeister Hamilton positiv auf Corona getestet

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (35) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Was das für das kommende Rennen bedeutet, erfahrt ihr in unserem aktuellen Artikel.

Update, 1. Dezember, 8.16 Uhr: Spahns Ziel: Erste Gruppen im Januar geimpft

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt in der Corona-Pandemie darauf, dass im Januar die ersten Impfungen absolviert sind.

"Unser Ziel ist es, dass bereits im Januar die ersten Risikogruppen und Pflegebeschäftigen geimpft sind", sagte Spahn am Dienstag im Deutschlandfunk. Er hielt damit daran fest, dass auch Alte und Vorerkrankte zu den zuerst zu Impfenden zählen.

Spahn sagte, mit den Ländern sei vereinbart, dass die Impfzentren ab Mitte Dezember einsatzbereit seien. Während man zu Beginn - auch aufgrund logistischer Anforderungen der Impfstoffe - nur in Impfzentren und mobilen Teams impfen könne, solle dies ab Frühsommer auch in Arztpraxen möglich sein.

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, hält eine erste Impfung gegen das Coronavirus im Januar für möglich.
Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, hält eine erste Impfung gegen das Coronavirus im Januar für möglich.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

Update, 1. Dezember, 8.15 Uhr: Weniger Unternehmen sehen Existenz durch Corona bedroht

Rund 15 Prozent der deutschen Unternehmen fühlen sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Juni, als noch gut jeder fünfte Betrieb seinen Bestand gefährdet sah, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte.

Doch trotz der Verbesserung gibt es Branchen, in denen die Sorgen noch flächendeckend präsent sind. Laut dem Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, fühlen sich derzeit 86 Prozent der Reisebüros und Reiseveranstalter bedroht, 76 Prozent der Hotels und 62 Prozent der Gaststätten.

Auch bei den Metallerzeugern und -verarbeitern sind die Existenzsorgen mit 34 Prozent überdurchschnittlich hoch. Bei Druckereien sind es 29 Prozent, in der Werbebranche 27. Kaum Sorgen gibt es dagegen mit vier Prozent am Bau und einem Prozent in der Chemie, gar keine in der Pharmabranche.

Update, 1. Dezember, 7.50 Uhr: Regisseur Rüping: Theater auch in Fußballstadien vorstellbar

Der Theaterregisseur Christopher Rüping kann sich vorstellen, während des Teil-Lockdowns andere Räume in der Öffentlichkeit zu bespielen.

"Fußgängerzonen, Fußballstadien, Eishallen, Balkone... Theater braucht immer irgendeine Form der Bühne", sagte der 35-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Und wenn die Bühnen, die wir normalerweise hauptsächlich bespielen, gerade nicht zur Verfügung stehen, suchen wir uns eben andere: im analogen wie im digitalen Raum."

Update, 1. Dezember, 7.14 Uhr: Aktueller Stand der am stärksten von Corona betroffenen Länder

Der aktuelle Stand der Länder, die am meisten Corona-Fälle aufweisen, in der Übersicht.
Der aktuelle Stand der Länder, die am meisten Corona-Fälle aufweisen, in der Übersicht.  © DPA

Update, 1. Dezember, 7 Uhr: Corona-Schnelltests können künftig stärker zum Einsatz kommen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie können künftig mehr Schnelltests zum Einsatz kommen - in Pflegeheimen, Kliniken und nach Infektionsfällen etwa auch in Schulen.

Das sieht eine neue Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, die an diesem Mittwoch in Kraft treten soll. Für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten im Ausland sind dagegen Corona-Tests nach der Einreise bald nicht mehr kostenlos - diese Möglichkeit soll am 15. Dezember enden, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Ministerium erfuhr.

Update, 1. Dezember, 6.45 Uhr: Neue Corona-Regeln: Verschärfte Dezember-Beschlüsse in Kraft getreten

Strengere Kontaktbeschränkungen im Dezember, Lockerungen über Weihnachten - die von Bund und Ländern beschlossenen neuen Corona-Regeln sind am Dienstag in den meisten Bundesländern in Kraft getreten.

Einen Überblick dazu bekommt ihr >>>>hier.

Auch im Dezember gilt: Restaurants müssen geschlossen bleiben. Die Mitnahme der Speisen ist aber erlaubt.
Auch im Dezember gilt: Restaurants müssen geschlossen bleiben. Die Mitnahme der Speisen ist aber erlaubt.  © Paul Zinken/dpa

Update, 1. Dezember, 6.34 Uhr: Not wächst wegen Corona rasant: UN brauchen Milliarden

Katastrophen, Konflikte, Klimawandel und jetzt auch noch das Coronavirus haben Millionen Menschen ins Elend gestürzt. Es drohten sogar Hungersnöte, nachdem man gedacht habe, solche Katastrophen würden endgültig der Vergangenheit angehören, warnte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock.

Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass im nächsten Jahr mehr Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen als je zuvor: Insgesamt 235 Millionen Menschen, ein Anstieg von 40 Prozent innerhalb eines Jahres. Vor einem Jahr waren es 168 Millionen, im Jahr davor 146 Millionen Menschen.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

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