Coronavirus: Djokovic darf Australien drei Jahre lang nicht betreten!

Deutschland/Welt - In Deutschland verschärft sich die Corona-Lage, die Fallzahlen steigen. Strengere Auflagen treffen jetzt sogar Menschen, die noch nicht gegen das Covid-19-Virus geboostert sind.

Bundesweit gilt in vielen gesellschaftlichen Bereichen mindestens die 2G-Regel, oft sogar 2G plus.
Bundesweit gilt in vielen gesellschaftlichen Bereichen mindestens die 2G-Regel, oft sogar 2G plus.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bundesweit laut Robert-Koch-Institut bei 515,7 (Vortag: 497,1).

Laut RKI sind seit Beginn der Pandemie rund acht Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Insgesamt 115.619 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus bereits verstorben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund sieben Millionen an (alle Daten Stand 16. Januar, 5 Uhr).

Coronavirus in Hamburg: Inzidenz erreicht knapp 943
Coronavirus Coronavirus in Hamburg: Inzidenz erreicht knapp 943

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Update, 16. Januar, 22.26 Uhr: Djokovic darf Australien drei Jahre lang nicht betreten!

Novak Djokovic (34) darf Australien drei Jahre lang nicht betreten!

Das berichtet am späten Abend die Daily Mail. Das Land habe den Tennis-Star demnach für diese Laufzeit gesperrt.

Novak Djokovic (34) ist in Australien für drei Jahre kein gern gesehener Gast mehr.
Novak Djokovic (34) ist in Australien für drei Jahre kein gern gesehener Gast mehr.  © James Ross/AAP/dpa

Update, 16. Januar, 19.33 Uhr: Frankreichs Parlament billigt Einschränkungen für Ungeimpfte

Das französische Parlament hat im Kampf gegen die fünfte Corona-Welle drastischen Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte endgültig zugestimmt.

In der Nationalversammlung sprachen sich am Sonntagabend 215 Abgeordnete dafür aus, 58 stimmten dagegen. Sieben Abgeordnete enthielten sich. Das Gesetz sieht vor, dass ungeimpfte Menschen ab 16 Jahren künftig keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kultureinrichtungen und dem Fernverkehr haben sollen.

Update, 16. Januar, 17.48 Uhr: Scholz reist nach Spanien - vor allem wegen der Pandemie

Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) bricht am Montag zu seiner ersten Auslandsreise dieses Jahres nach Spanien auf. In Madrid wird er von Ministerpräsident Pedro Sánchez zu einem Gespräch und Mittagessen empfangen. Zu den Hauptthemen zählt die Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Im Kampf gegen Corona steht Spanien deutlich besser da als Deutschland - zumindest was die Impfquote angeht. Rund 85 Prozent der Einwohner Spaniens sind mindestens einmal immunisiert, in Deutschland sind es nur 75 Prozent. Eine Debatte über die Einführung einer Impfpflicht wie hierzulande gibt es daher in Spanien nicht.

Sánchez will sein Land dagegen zum Vorreiter beim Übergang zu einem endemischen Zustand machen, bei dem Corona ähnlich wie eine Grippewelle behandelt würde. Dafür müssten jetzt schon "Brücken entworfen" werden, fordert er.

Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD).
Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD).  © Andreas Gora/DDP Pool/dpa

Update, 16. Januar, 15 Uhr: Tausende bei Protestaktionen gegen niederländische Corona-Politik

In Amsterdam sind am Sonntag erneut Tausende Menschen zusammengekommen, um gegen die Corona-Politik der niederländischen Regierung zu protestieren.

Auf Spruchbändern hieß es unter anderem "Rückkehr zur Normalität jetzt!", "Wir haben die Lügen satt" und "Kein 2G".

An den Protestaktionen beteiligten sich auch Bauern, die mit mehreren Traktoren nach Amsterdam gekommen waren, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete.

Zu den Demonstrationen in mehreren Vierteln Amsterdams sowie auf dem zentralen Platz vor dem Rijksmuseum hatte die Aktionsgruppe "Nederland in Verzet" ("Niederlande im Widerstand") aufgerufen.

Die Behörden der niederländischen Hauptstadt erklärten die betroffenen Gegenden am Sonntag zu Sicherheitszonen. Dadurch erhielt die Polizei die Befugnis, Personen präventiv zu durchsuchen.

Update, 16. Januar, 14.30 Uhr: Scholz: Wichtige Wegmarke beim Impfen erreicht

Niederlande, Amsterdam: Ein Protestteilnehmer hält während einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung ein Schild hoch, auf dem zu lesen ist "Game, Set, Match, Djokovic".
Niederlande, Amsterdam: Ein Protestteilnehmer hält während einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung ein Schild hoch, auf dem zu lesen ist "Game, Set, Match, Djokovic".  © Peter Dejong/ap/dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz sieht einen wichtigen Meilenstein beim Impfen geschafft.

Drei von vier Bundesbürgern seien inzwischen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft.

"Eine wichtige Wegmarke", erklärte der SPD-Politiker am Sonntag auf Twitter. Er ergänzte: "Als nächstes sollten wir die 80%-Marke anstreben."

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag haben inzwischen 72,6 Prozent der Bevölkerung den vollständigen Grundschutz.

Fast jeder zweite (46,6 Prozent) hat bereits eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhalten, die für den Schutz vor der Omikron-Variante wichtig ist.

Die erste Impfdosis haben 75 Prozent bekommen.

Update, 16. Januar, 13.20 Uhr: Österreich will Corona-Impfpflicht wie geplant im Februar einführen

Österreich will als erstes EU-Land die Impfpflicht gegen das Coronavirus wie geplant Anfang Februar einführen.

Das geht aus dem Gesetzentwurf hervor, den die Regierung am Sonntag in Wien vorstellte.

Die Impfpflicht soll für Personen ab 18 und nicht wie bislang geplant ab 14 Jahren gelten. Kontrollen sollen Mitte März beginnen, darunter im Straßenverkehr, wie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sagte.

Für Impfverweigerer gilt ein Strafrahmen von 600 und 3600 Euro, wenn sie einer Impfaufforderung nicht nachkommen und einen gesetzten Impftermin verstreichen lassen.

Update, 16. Januar, 13 Uhr: Einzelhandel beklagt Angriffe bei Impfnachweis-Kontrollen

Der Einzelhandel hat eine zunehmende Zahl von Angriffen auf Mitarbeiter bei der Kontrolle von Corona-Impfnachweisen beklagt.

"Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden beschimpft, bespuckt und auch aggressiv körperlich angegangen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes HDE, Stefan Genth, dem Nachrichtenportal T-Online laut Bericht vom Sonntag.

"Vorfälle dieser Art sind unerträglich."

Menschen, die sich derart rücksichtslos verhielten, müssten klare Grenzen gesetzt werden. Mit der Kontrolle der Maskenpflicht und von 2G-Regeln übernehme der Handel staatliche Aufgaben.

Der Verband plädiert dafür, die 2G-Regel zum Zugang nur für Geimpfte und Genesene im Einzelhandel wieder abzuschaffen oder zumindest anzupassen.

Ein Mitarbeiter eines Kaufhauses kontrolliert am Eingang mit einem Smartphone nach der gültigen 2G Regel den Impfnachweis einer Kundin.
Ein Mitarbeiter eines Kaufhauses kontrolliert am Eingang mit einem Smartphone nach der gültigen 2G Regel den Impfnachweis einer Kundin.  © Bernd Weissbrod/dpa

Update, 16. Januar, 10.50 Uhr: Trainer von FC Köln äußert sich gegen Maßnahmen

Kölns Trainer Steffen Baumgart (50) hat erneut deutlich sein Unverständnis über die aktuell geltenden Zuschauerregeln im Sport zum Ausdruck gebracht.

Mehr dazu lest Ihr im Artikel: "Baumgart wütet gegen Corona-Maßnahmen".

Update, 16. Januar, 7.33 Uhr: Iran meldet erstmals Todesfälle nach Omikron-Infektion

Das iranische Gesundheitsministerium hat erstmals Todesfälle nach einer Omikron-Infektion gemeldet.

Bislang seien drei Iraner an der neuen Variante gestorben, mehr als 1100 Menschen hätten sich landesweit damit infiziert, hieß es am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Tasnim aus dem Ministerium.

Trotz der akuten Wirtschaftskrise plant die Regierung in Teheran demnach erneut strenge Corona-Einschränkungen bis hin zu einem Lockdown.

Update, 16. Januar, 6.10 Uhr: Regierung: Querdenker schicken Drohschreiben an Schulen

Querdenker, Reichsbürger und sogenannte Selbstverwalter haben nach Angaben der Bundesregierung mit Aktionen vor Schulen und auch mit Drohschreiben gegen die geltenden Corona-Maßnahmen mobil gemacht.

Der Bundesregierung sei bekannt, dass Gegner der Maßnahmen und der Impfkampagne in einzelnen Fällen vor Schulgebäuden demonstrierten und "dabei zuweilen auch das Zwiegespräch mit Schülern suchten".

Mehr dazu lest Ihr im Artikel: "Eltern greifen Lehrer an: Querdenker schicken Drohschreiben an Schulen und Kitas!"

"Querdenken"-Proteste gegen die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen.
"Querdenken"-Proteste gegen die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 16. Januar, 6 Uhr: Kultursektor darf in Dänemark wieder öffnen

Dänemark hat in den vergangenen Wochen einen immensen Anstieg der Neuinfektionszahlen erlebt - trotzdem werden beim nördlichsten deutschen Nachbarn die Corona-Beschränkungen für den Kultursektor gelockert.

Museen, Zoos, Vergnügungsparks und andere Einrichtungen dürfen ab diesem Sonntag wieder öffnen. Gleiches gilt für Kinos, Theater und Veranstaltungsorte wie Konzerthallen, hier mit einer Obergrenze für Besucher.

Vielerorts müssen Besucher aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen und per Corona-Pass belegen, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet worden ist.

Titelfoto: James Ross/AAP/dpa

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