Coronavirus: Fallzahlen sinken weltweit

Deutschland/Welt - In Deutschland ist die bundesweite Corona-Inzidenz im Sinkflug. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

In vielen Regionen Deutschlands hat die Außengastronomie mittlerweile wieder geöffnet.
In vielen Regionen Deutschlands hat die Außengastronomie mittlerweile wieder geöffnet.  © Angelika Warmuth/dpa

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie rund 3,72 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

89.849 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 16,6 (Vortag: 17,3).

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Weltweit gibt es rund 175,9 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 3,8 Millionen Todesfälle (alle Daten Stand: 14. Juni, 6.45 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Update, 14. Juni, 22 Uhr: Großbritannien erlaubt trotz gefährlicher Delta-Mutante 40.000 Zuschauer bei EM-Finale

Trotz der rapiden Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante erlaubt Großbritannien bei mehreren großen Sport-Events in den kommenden Wochen Zehntausende Zuschauer.

So dürfen beim Finale der Fußball-EM am 11. Juli im Londoner Wembley-Stadion rund 40.000 Zuschauer dabei sein, wie Kultur- und Sportminister Oliver Dowden am Montag der Nachrichtenagentur PA zufolge mitteilte.

Auch die finalen Wimbledon-Matches am 10. und 11. Juli dürfen vor einem mit 15.000 Zuschauern voll besetzten Centre Court stattfinden. Vorherige Spiele der Turniere werden den Berichten zufolge noch bei halber Zuschauerkapazität stattfinden.

Die Großevents sind Teil einer Testreihe der britischen Regierung, mit denen diese Erkenntnisse über die Sicherheit von Großveranstaltungen in Zeiten der Pandemie sammeln will.

Der britische Premierminister Boris Johnson (56) bei einer Pressekonferenz am Montag.
Der britische Premierminister Boris Johnson (56) bei einer Pressekonferenz am Montag.  © Jonathan Buckmaster/Daily Expres/PA Wire/dpa

Update, 14. Juni, 20.12 Uhr: Johnson hat sich verzockt - Delta-Variante zerstört Hoffnung der Briten

Wegen der rapiden Ausbreitung der Delta-Variante müssen sich die Menschen in England für weitere Corona-Lockerungen noch länger gedulden.

Der britische Premierminister Boris Johnson (56) verlängerte am Montag die noch geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 19. Juli, wie er bei einer Pressekonferenz in London erklärte. Das Impfprogramm soll nun nochmals beschleunigt werden.

Der bislang für den 21. Juni geplante "Tag der Freiheit" soll damit um bis zu vier Wochen aufgeschoben werden. Mehr dazu im TAG24-Artikel.

Der Blick spricht Bände: Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, ist alles andere erfreut über die schlechten Nachrichten zur Delta-Variante.
Der Blick spricht Bände: Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, ist alles andere erfreut über die schlechten Nachrichten zur Delta-Variante.  © Jonathan Buckmaster/Daily Expres/PA Wire/dpa

Update, 14. Juni, 19.04 Uhr: Globale Corona-Fallzahl sinkt laut WHO seit sieben Wochen

Die globale wöchentliche Zahl an Covid-Fällen ist sieben Wochen in Folgen gefallen - der längste Rückgang seit Beginn der Pandemie.

Dieser Trend verdecke jedoch die beunruhigende Zunahme von Krankheits- und Todesfällen in vielen einzelnen Ländern, warnte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf.

Der Anstieg in Afrika sei besonders alarmierend, da diese Region weltweit am wenigsten Impfdosen, Tests und Sauerstoff für Patienten zur Verfügung habe, sagte Tedros. Er nannte keine konkreten globalen oder regionalen Zahlen. Die WHO legt ihre Corona-Wochenstatistik meist am Dienstag oder Mittwoch vor.

Beim G7-Gipfel gaben führende Industrienationen am Wochenende Zusagen über 870 Millionen Impfdosen bekannt, die möglichst schnell und zur Hälfte bis Jahresende an die bedürftigsten Länder ausgeliefert werden sollen.

Tedros forderte am Montag erneut noch raschere Hilfe in noch höheren Mengen. "Die Ausbreitung des Virus ist derzeit schneller als die globale Auslieferung von Impfstoffen", sagte er. Laut Tedros sterben täglich mehr als 10.000 Menschen an Covid-19.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Tedros Adhanom Ghebreyesus.  © Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa

Update, 14. Juni, 18.37 Uhr: EU-Staaten erzielen Einigung: Das sind die neuen Corona-Reisebedingungen

Die EU-Länder haben sich darauf geeinigt, Reisebeschränkungen koordiniert und schrittweise zu lockern.

Genauere Infos hier: "EU-Staaten erzielen Einigung: Das sind die neuen Corona-Reisebedingungen"

Update, 14. Juni, 17.22 Uhr: Delta-Mutante: In Indien entdeckte Variante ruft andere Symptome hervor

Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante Delta kann bei Patienten anscheinend etwas andere Symptome als frühere Corona-Typen verursachen.

Mehr Infos unter: "Delta-Mutante: In Indien entdeckte Variante ruft andere Symptome hervor".

Jammu: Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Angehörige tragen den Leichnam einer Person, die an Covid-19 gestorben ist, zur Einäscherung.
Jammu: Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Angehörige tragen den Leichnam einer Person, die an Covid-19 gestorben ist, zur Einäscherung.  © Channi Anand/AP/dpa

Update, 14. Juni, 16.39 Uhr: "Impftourismus" aus Italien: Bundesregierung laut Hotel nicht beteiligt

Im Fall der Corona-Impfungen für Mitarbeiter eines italienischen Ferien-Ressorts in München hat das Hotel eine Beteiligung der Bundesregierung dementiert.

Mehr Infos unter: "'Impftourismus' aus Italien: Hotel mit Klartext zu Beteiligung der Bundesregierung".

Update, 14. Juni, 15.27 Uhr: Corona-Impfstoff von Novavax schützt laut Studie vor Covid-19

Ein Impfstoff-Kandidat des US-Herstellers Novavax bietet nach Unternehmensangaben einen hohen Schutz vor Covid-19. Die Wirksamkeit des Impfstoffs NVX-CoV2373, der zweimal gespritzt werden muss, liege nach den Ergebnissen einer Phase-3-Studie bei 90,4 Prozent, teilte Novavax am Montag mit.

Alle Infos unter: "Neuer Impfstoff von Novavax mit hoher Wirksamkeit: Was kann das Vakzin, was ist das Besondere daran?"

Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Novavax steht während der Studie im St. George's University Hospital in London auf einem Tisch bereit.
Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Novavax steht während der Studie im St. George's University Hospital in London auf einem Tisch bereit.  © Alastair Grant/AP/dpa

Update, 14. Juni, 14.06 Uhr: Söder will Aufklärung über Impfung von Hotel-Mitarbeitern aus Italien

Nach der Impfung von italienischen Hotel-Mitarbeitern in Deutschland hat sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gegen einen «Impftourismus» ausgesprochen und Aufklärung verlangt.

"Ich habe da große Bauschmerzen, wenn so was stattfindet", sagte Söder am Montag in München. "Wir wollen keinen Impftourismus nach Deutschland."

Hintergrund war eine Kurzreise von etwa 100 Hotel-Mitarbeitern im Mai von Sardinien nach Bayern. Nach Medienberichten wurden die Beschäftigten einer Ferienanlage eingeflogen und am Münchner Flughafen geimpft. Nach einem kurzen Aufenthalt flog die Gruppe dann wieder zurück. Ein Münchner Arzt bestätigte später, an der Impfaktion beteiligt gewesen zu sein.

Söder sagte, solche Fälle dürften sich nicht häufen. Es gebe genug Menschen, die nach wie vor auf eine Impfung warten. "Das muss geklärt werden und auch mit Regeln versehen werden, dass es nicht wieder passiert", sagte der Ministerpräsident.

Update, 14. Juni, 13.08 Uhr: Corona-Lockerungen in Island - Maske nur noch bei Sitzveranstaltungen

Die Menschen auf der Nordatlantik-Insel Island können sich auf weitere gelockerte Corona-Maßnahmen und eine weniger strikte Maskenpflicht einstellen.

Ab Dienstag sind nach Angaben der Regierung in Reykjavik wieder Zusammenkünfte mit bis zu 300 Menschen erlaubt, Restaurants und Kneipen dürfen bis Mitternacht offen bleiben.

Einen Mund-Nasen-Schutz müssen die Isländerinnen und Isländer dann nur noch bei Veranstaltungen tragen, bei denen sie sitzen, also zum Beispiel im Theater, bei Gottesdiensten und Sportveranstaltungen. Die Abstandsregel wird von zwei auf einen Meter verringert.

Update, 14. Juni, 12.41 Uhr: Lauterbach über eigenen Urlaub: Wenn Familie vollständig geimpft ist

Für SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach kommt ein eigener Urlaub mit der Familie erst dann in Frage, wenn alle Beteiligten doppelt geimpft sind.

"Bei uns wird es so sein, dass zu dem Zeitpunkt, wo wir fahren, die gesamte Familie vollständig geimpft ist", sagte Lauterbach dem Nachrichtensender Welt.

"Wenn man vollständig geimpft in eine Region fährt, wo darüber hinaus die Inzidenz niedrig ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich selbst infiziert und dann die Infektion mit zurückbringt, sehr niedrig." Das sei vertretbar und das empfehle er auch anderen.

Titelfoto: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa

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