Coronavirus: Hochansteckende Corona-Variante in Flensburg bestätigt

Deutschland/Welt - Das Coronavirus dürfte Deutschland auch noch in den nächsten Monaten in Atem halten. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 2.147.814 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. 1.828.106 davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 52.168 Menschen mit oder an dem Virus.

Die USA haben nach wie vor weltweit die meisten Fälle registriert: Über 25,09 Millionen Infizierte und 418.673 Tote wurden bereits erfasst.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 99,05 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 2.125.877 Todesfälle (alle Angaben Stand 24. Januar, 22 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 24. Januar, 21.47 Uhr: Hunderte "Querdenker" demonstrieren in München

Mehrere Hundert Anhänger der "Querdenken"-Bewegung haben am Sonntagabend in der Münchner Innenstadt vor dem Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs demonstriert.

Mehr Informationen findet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel zum Thema.

Hunderte Versammlungsteilnehmer stehen während einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof.
Hunderte Versammlungsteilnehmer stehen während einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof.  © Matthias Balk/dpa

Update, 24. Januar, 18.01 Uhr: Hochansteckende Corona-Variante in Flensburg bestätigt

Die hochansteckende Mutation des Corona-Virus ist in Flensburg nachgewiesen worden. Um wie viele Fälle es sich genau handelt, konnte ein Stadtsprecher am Sonntag nicht sagen.

Anfang dieser Woche war von rund 30 Verdachtsfällen mit der Variante aus Großbritannien berichtet worden. Die Stadt werde entsprechend reagieren, eine neue Allgemeinverfügung werde erarbeitet. Zuvor hatte das Flensburger Tageblatt (online) darüber berichtet.

Nach Angaben des Sprechers trat ein Teil der Fälle in der Belegschaft eines Betriebes unter Leiharbeitern auf. Es gebe aber auch davon einige unabhängige Fälle in der Stadt im Norden Schleswig-Holsteins.

Wie es den Betroffenen gesundheitlich geht, sei nicht bekannt.

Update, 24. Januar, 17.52 Uhr: Berlins Bürgermeister hält Debatte über Lockerungen für wenig sinnvoll

Für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) kommt die Debatte über Lockerungen der Coronamaßnahmen nach dem zunächst bis Mitte Februar vereinbarten Lockdown zu früh.

"Jetzt über konkrete Daten für Lockerungen zu sprechen, wo wir kaum absehen können, wie sich die britische Mutante in den nächsten drei Wochen auswirkt, halte ich aktuell für wenig sinnvoll", sagte Müller der Berliner Zeitung (Montag-Ausgabe).

Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Senatssitzung.
Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Senatssitzung.  © Jörg Carstensen/dpa

Update, 24. Januar, 17.34 Uhr: FFP2-Maskenpflicht in Österreich - Schutz teils gratis erhältlich

In Österreich gilt ab Montag die Pflicht, die besonders wirksamen FFP2-Masken unter anderem beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen.

Supermärkte händigen die Masken oft gratis aus oder verlangen einen geringen Betrag. Die Händler versichern, dass genügend Masken für alle Kunden vorrätig seien.

Auch Patienten müssen beim Arztbesuch die FFP2-Masken nun verpflichtend tragen.

FFP2 Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch.
FFP2 Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Update, 24. Januar, 17.09 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Deutschland

In der folgenden Grafik sind die aktuellen Inzidenz-Werte der einzelnen Bundesländer in Deutschland zu sehen.

Die Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und sind auf dem Stand vom 24. Januar, null Uhr. Einzelne Bundesländer können deshalb inzwischen schon wieder abweichende Werte melden. Die RKI-Zahlen sind aber letztlich entscheidend, wenn es um Corona-Beschränkungen und -Regeln geht.

Unter allen deutschen Bundesländern weist Thüringen derzeit mit 207,6 die höchste 7-Tage-Inzidenz auf.
Unter allen deutschen Bundesländern weist Thüringen derzeit mit 207,6 die höchste 7-Tage-Inzidenz auf.  © TAG24

Update, 24. Januar, 16.45 Uhr: 12.257 Corona-Neuinfektionen und 349 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.257 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.

Außerdem wurden 349 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Sonntagmorgen bekanntgab.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bei 111,1.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,01 (Vortag ebenfalls 1,01).

Update, 24. Januar, 15.03 Uhr: Party in Wittstock aufgelöst - Polizisten mit Flaschen beworfen

Feiern trotz Corona-Pandemie: Polizisten haben am Samstagabend eine Geburtstagsparty mit acht Teilnehmern im brandenburgischen Wittstock aufgelöst - und wurden mit Flaschen beworfen.

Die Gäste des 40-Jährigen Geburtstagskindes mussten die Wohnung verlassen, wie die Polizeidirektion Nord am Sonntag mitteilte. Im Anschluss daran traten und schlugen den Angaben zufolge "zwei Sympathisanten" der Feierenden auf die Polizisten ein.

Die beiden wurden zu Boden gebracht und fixiert. Dabei wurden die Polizisten aus einem Wohnblock heraus mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Verletzte gab es nicht, hieß es.

Es gab Strafanzeigen, gegen die Partyteilnehmer wurden Verstöße gegen Maßnahmen zur Corona-Eindämmung geahndet.

Update, 24. Januar, 14.50 Uhr: Corona-Ausbruch bei Airbus - Quarantäne für rund 500 Mitarbeiter

Beim Flugzeughersteller Airbus in Hamburg hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Insgesamt 21 Mitarbeiter seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, sagte Martin Helfrich, Pressesprecher der Gesundheitsbehörde, auf dpa-Anfrage.

Für rund 500 Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Die Ursache der Fälle werde noch untersucht, teilte Airbus mit. Ob es sich um eine hochansteckende Mutation des Virus handelt, kann die Gesundheitsbehörde frühestens Mitte der Woche sagen. Mit mehr als 12.000 Mitarbeitern ist Airbus der größte industrielle Arbeitgeber Hamburgs.

Graue Wolken ziehen über das Gelände von Airbus in Finkenwerder.
Graue Wolken ziehen über das Gelände von Airbus in Finkenwerder.  © Georg Wendt/dpa

Update, 24. Januar, 14 Uhr: Niederlande: Krawalle bei erster Ausgangssperre

Die coronabedingte Ausgangssperre hat in den Niederlanden zu Protesten und Krawallen geführt. In der Kleinstadt Urk nördlich von Amsterdam hatten Dutzende Menschen am späten Samstagabend gegen die Sperrstunde protestiert, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Sie hätten Steine und Feuerwerkskörper auf Polizisten geworfen und Polizeiautos demoliert. Jugendliche steckten nach Polizeiangaben ein Corona-Testzentrum des Gesundheitsamtes in Brand. Zwei Personen wurden festgenommen und Dutzende Geldstrafen verhängt.

Landesweit hat die Polizei nach eigenen Angaben in der ersten Nacht der Sperrstunde mehr als 3600 Geldstrafen verhängt und 25 Personen festgenommen. Auch in Stein im Süden des Landes gab es Zusammenstöße mit der Polizei, als die Beamten eine illegale Party mit etwa 100 Besuchern beenden wollten.

Am Samstagabend war erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Die Bürger müssen von 21 bis 4.30 Uhr in ihren Wohnungen bleiben. Verstöße werden mit Geldbußen von je 95 Euro bestraft.

Update, 24. Januar, 13.35 Uhr: Testpflicht für Pendler aus Tschechien: Lange Schlangen

Nach der Verschärfung der Testpflicht für tschechische Berufspendler, die in Deutschland arbeiten, haben sich vor den Teststationen teils lange Schlangen gebildet.

Die deutsche Polizei berichtete am Nachmittag von etwa 500 Menschen auf deutscher Seite, die wegen eines Corona-Tests im Bereich des Übergangs Schirnding (Landkreis Wunsiedel) unterwegs waren.

Der stellvertretende Bürgermeister der tschechischen Nachbargemeinde Cheb (Eger), Jiri Cerny, sagte der Deutschen-Presse-Agentur, bei Temperaturen unter null Grad betrage die Wartezeit zwei bis drei Stunden.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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